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Alexander Bard: Das Internet ist das vierte Menschheitszeitalter

Information ist für den schwedischen Autor und Künstler Alexander Bard das Paradigma der Menschheitsgeschichte, die er in vier Zeitalter einteilt. Das vierte, das Internetzeitalter, habe gerade erst begonnen, hat er auf der Konferenz Next 2012 in Berlin dargelegt.

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Alexander Bard: vier Paradigmen der Kommunikation
Alexander Bard: vier Paradigmen der Kommunikation (Bild: Christian Schmidt-David/Golem.de)

In der Schule lernen wir, die Menschheitsgeschichte sei eine Abfolge von Zeitaltern wie der Stein-, der Bronze- oder der Eisenzeit, und heute lebten wir im Kommunikationszeitalter. Vergesst dieses Geschichtsbild, fordert Alexander Bard. Die Menschheitsgeschichte besteht nur aus Informationszeitaltern, hat er auf der Konferenz Next 2012 in Berlin erklärt - und wir leben im vierten.

Vier Kommunikationszeitalter

Inhalt:
  1. Alexander Bard: Das Internet ist das vierte Menschheitszeitalter
  2. Das Zeitalter der Massenmedien und das des Internets
  3. Eine Metaphysik für das Internetzeitalter

Vier Zeitalter unterscheidet der schwedische Autor, Wissenschaftler und Künstler, und sie alle unterschieden sich durch ein bestimmtes Paradigma der Kommunikation. Das erste sei die Sprache gewesen, durch die sich der Mensch vom Tier abhebe. Das zweite Paradigma war die Entwicklung der Schrift, die es ermöglicht, Informationen außerhalb des menschlichen Gehirns zu speichern. Das bedeutete, dass das Wissen eines Mitgliedes einer Gesellschaft über seinen Tod besser bewahrt werden konnte. Darauf habe die Menschheit Zivilisationen aufbauen können.

Das dritte Informationszeitalter brach mit der Erfindung des Buchdrucks an. Das Weltbild Bards basiert auf der Menge an Informationen, die für die Menschen zur Verfügung steht - und durch den Buchdruck seien die Kosten für die Herstellung eines Informationsträgers dermaßen gesunken, dass sich jeder Bildung leisten konnte - Mitte des 19. Jahrhunderts hätten die europäischen Länder eine Alphabetisierungsrate von annähernd 100 Prozent erreicht.

Ein Sender, viele Empfänger

Das Zeitalter der gedruckten Sprache habe die Massenmedien ermöglicht. Das gelte für gedruckte ebenso wie für die elektronischen Medien Radio oder Fernsehen. Diese unterschieden sich nur in der Technik von gedruckten - nicht aber in der Art und Weise, wie sie genutzt werden, und das ist: Ein Sender verteilt Informationen an viele Empfänger.

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Das habe sich geändert, als erstmals in den USA Computer einer Universität mit denen des Militärs vernetzt worden seien. Damit brach das vierte Zeitalter an: das des Internets. Die Vernetzung ermögliche eine direkte Kommunikation der Menschen. Sie könnten das, was die Massenmedien ihnen erzählten, kommentieren - bis die Kommunikation der Menschen den Sender überflüssig macht.

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Das Zeitalter der Massenmedien und das des Internets 
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jack-jack-jack 09. Mai 2012

dem Durchschnittsdeutschen ist Internet einfach egal Netztraffic: 1/4 Facebook (nur die...

AdmiralAckbar 09. Mai 2012

k.w.t

fratze123 09. Mai 2012

nur weil der typ eine andere perspektive auf geschichte hat, ist das bisher gelehrte...

wasabi 09. Mai 2012

Beim Urheberrecht kann man nichts "schützen lassen". Entweder es erreicht eine gewisse...

FaceOfBo 09. Mai 2012

nennt sich dann, glaube ich, kollektives Gedächtnis. Es gab da mal eine Serie, in den...


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