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Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an.
Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Alexa und Google Assistant im Test: Okay Google, es ist Zeit für einen Sprachkurs

Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an.
Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir haben uns die digitalen Assistenten von Amazon und Google auf smarten Lautsprechern angehört. Die Unterschiede zwischen beiden sind enorm - und Alexa ist aus vielen Gründen sympathischer.
Ein Test von Ingo Pakalski

Als Amazons Sprachassistent Alexa vor über einem Jahr in die deutschen Wohnzimmer kam, war es für uns noch ungewohnt, sich mit einem Lautsprecher zu unterhalten. Wir ertappten uns sogar dabei, dass wir uns höflich beim digitalen Assistenten bedankten - obgleich die Stimme und die Steuerung noch keineswegs natürlich waren. Seither hat Amazon die Sprachausgabe und das Verständnis gesprochener Befehle weiterentwickelt, auch neue Funktionen sind hinzugekommen. Außerdem ist mit dem Google Assistant ein Konkurrent auf den deutschen Markt gekommen, der ebenfalls kontinuierlich verbessert wird.

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Wir haben uns ausgiebig mit beiden unterhalten, um zu entscheiden, welcher der beiden derzeit die bessere Wahl ist. Sie mussten Fragen beantworten, wir haben sie mit verschiedenen Formulierungen verwirrt und mit leichten Alltagsanliegen und anspruchsvollen Aufgaben gefordert - und sind von beiden angeschrien worden. Dabei stellen wir fest, dass für Sprachassistenten offenbar dasselbe gilt wie für alle anderen, die eine Sprache lernen müssen: Je länger man im Land ist, desto besser geht es. Amazon profitiert nicht nur in dieser Hinsicht von seinem zeitlichen Vorsprung.

Das Ideal digitaler Assistenten

Ein digitaler Assistent in einem smarten Lautsprecher soll bei täglichen Aufgaben des Lebens helfen und kann von vielen Personen im Haushalt genutzt werden. Sein großer Vorzug ist, dass keine freie Hand benötigt wird, um das Gerät zu bedienen. Vor allem beim Einsatz in der Küche kann das eine Hilfe sein - zu den beliebtesten Funktionen gehören Timer, die bei der Zubereitung von Speisen helfen. Bei Lautsprechern spielt natürlich auch das problemlose Abspielen von Musik per Sprachkommando eine Rolle. Außerdem kann er zur Steuerung von Smart-Home-Komponenten oder zur Bedienung von Chromecast-Videostreaming verwendet werden.

Damit das bequem funktioniert, muss er angenehm und gut verständlich sprechen und uns auch dann verstehen, wenn wir Fragen und Befehle etwas variieren. Das Gleiche erwarten wir bei Wissensfragen: Hier möchten wir kein "Das weiß ich leider nicht" mehr hören. Vorbild sind hier Sprachassistenten aus Filmen und Serien wie etwa Star Trek oder Knight Rider.

Um herauszufinden, ob die Assistenten diesen Ansprüchen bereits gerecht werden, haben wir Alexa und Google Assistant auf smarten Lautsprechern ohne Display getestet. Modelle mit Display wie den Echo Show haben wir in unserem Vergleichstest bewusst außer Acht gelassen, weil sich diese stellenweise anders verhalten als die reinen Lautsprecher. Außerdem gibt es solche Geräte derzeit nur mit Alexa. Wann erste Google-Assistant-Lautsprecher mit Display nach Deutschland kommen werden, ist nicht bekannt. Auf die Vorzüge eines Displays sind wir in unserem ausführlichen Test zu Echo Show bereits eingegangen.

Alle Alexa-Funktionen gibt es nur für Echo-Geräte

Auch die Klangqualität der Lautsprecher spielt in diesem Test keine Rolle, erst kürzlich hat Golem.de alle wichtigen Neuvorstellungen im Bereich smarter Lautsprecher ausgiebig getestet. Hierbei zeigte sich, dass die Echo-Lautsprecher und der Sonos One die besten Lauscheigenschaften haben. Damit reagieren sie deutlich besser als alle Google-Assistant-Modelle, bei denen Google die maximal erlaubten Mikrofone vorgibt.

Zudem zeigte der Lautsprechertest, dass Alexa auf Geräten anderer Hersteller weniger Funktionen bietet als auf den Echo-Lautsprechern von Amazon. So können keine Anrufe getätigt werden und die Alexa-Multiroom-Musikwiedergabe steht für Drittanbieter nicht zur Verfügung. Auch eine Spotify-Nutzung ist kein Bestandteil von Alexa und muss vom Gerätehersteller kommen. Solche Beschränkungen gibt es bei Google Assistant nicht. Für unseren Test haben wir Alexa auf den Echo-Geräten getestet, um alle an sich zur Verfügung stehenden Funktionen des Assistenten bewerten zu können. Google Assistant haben wir auf den Google-Home-Modellen getestet - aber alle diese Funktionen stehen auch auf allen Google-Assistant-Lautsprechern von anderen Herstellern zur Verfügung.

Das Grundprinzip ist bei allen smarten Lautsprechern identisch. Die Mikrofone in den Geräten belauschen die Umgebung, und sobald das für das System gültige Signalwort ertönt, werden Sprachbefehle aufgenommen und über das Internet an Google oder Amazon übermittelt, um den Befehl zu verarbeiten.

Die Assistenten machen nicht alles mit 

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lukie80 28. Jan 2018

@mhstar Ich hab nur mal kurz bei Alexa drübergeschaut. Benutzer können gar nichts...

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_Sascha_ 27. Jan 2018

Es ist nachvollziehbar das die Sprache bei solchen Tests nicht wirklich (wegen dem...

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std 27. Jan 2018

genau und von Amazon bekommt man auch ca im Wochentakt ne Mail was die Programmierer denn...

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Bouncy 26. Jan 2018

Falsch? Wir lesen das mal gemeinsam: "Alles gesteuert aus meiner Hand, mit dem Handy"...

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ip (Golem.de) 26. Jan 2018

Danke sehr für das Lob, da steckte auch viel, viel Arbeit drin. Wir sind um so erfreuter...

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