Alexa und Google Assistant im Test: Okay Google, es ist Zeit für einen Sprachkurs

Als Amazons Sprachassistent Alexa vor über einem Jahr in die deutschen Wohnzimmer kam, war es für uns noch ungewohnt, sich mit einem Lautsprecher zu unterhalten. Wir ertappten uns sogar dabei, dass wir uns höflich beim digitalen Assistenten bedankten – obgleich die Stimme und die Steuerung noch keineswegs natürlich waren. Seither hat Amazon die Sprachausgabe und das Verständnis gesprochener Befehle weiterentwickelt, auch neue Funktionen sind hinzugekommen. Außerdem ist mit dem Google Assistant ein Konkurrent auf den deutschen Markt gekommen, der ebenfalls kontinuierlich verbessert wird.

Wir haben uns ausgiebig mit beiden unterhalten, um zu entscheiden, welcher der beiden derzeit die bessere Wahl ist. Sie mussten Fragen beantworten, wir haben sie mit verschiedenen Formulierungen verwirrt und mit leichten Alltagsanliegen und anspruchsvollen Aufgaben gefordert – und sind von beiden angeschrien worden. Dabei stellen wir fest, dass für Sprachassistenten offenbar dasselbe gilt wie für alle anderen, die eine Sprache lernen müssen: Je länger man im Land ist, desto besser geht es. Amazon profitiert nicht nur in dieser Hinsicht von seinem zeitlichen Vorsprung.