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Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an.
Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit Alexa telefonieren

Mit Alexa können Nutzer im eigenen Ökosystem telefonieren. Anrufe außerhalb des Alexa-Ökosystems sind nicht möglich, das schränkt den Nutzen ein. Lautsprechern mit dem Google Assistant fehlt eine Telefonfunktion ganz. Anrufe sind generell nur zwischen anderen Echo-Lautsprechern oder zur Alexa-App möglich, Lautsprecher von anderen Herstellern werden nicht unterstützt.

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Google Assistant kann nicht telefonieren

Innerhalb des Alexa-Ökosystems funktionieren die Anrufe gut und mit Drop-in gibt es sogar die Möglichkeit, dass eingehende Telefonate automatisch angenommen werden. Damit kann in den eigenen vier Wänden unkompliziert eine Gegensprechanlage realisiert werden. Es wird nur gesagt, welcher Lautsprecher angerufen werden soll und schon steht die Leitung. Die Klangqualität dabei und bei den Anrufen ist gut und auf dem Niveau anderer Telefondienste. Ein verpasster Anruf wird allerdings nirgendwo angezeigt, das ist unpraktisch für eine Telefonfunktion.

Selbstverständlich - muss man wohl sagen - kann Alexa auch dazu verwendet werden, direkt bei Amazon einzukaufen. Das Finden passender Artikel funktioniert aber noch immer so unzuverlässig, dass es keine Freude bereitet. Außerdem fehlt uns hier eine optische Rückmeldung, um uns die Suchtreffer anzeigen zu können. Mit einem Gerät wie dem Echo Show ist das angenehmer, auf einem reinen Lautsprechergerät würden wir nicht online einkaufen wollen. Die Einkaufsmöglichkeit kann in der Alexa-App komplett deaktiviert werden.

Amazon ist bei Zugriff auf Daten zurückhaltender

Alexa und Google Assistant unterscheiden sich ganz erheblich beim Zugriff auf Daten. Bei der Einrichtung eines Google-Assistant-Lautsprechers wird ein vollständiger Zugriff auf das gesamte Google-Konto verlangt. Wird dieser verweigert, kann der Lautsprecher nicht mit Assistant verwendet werden. Es ist unklar, warum Google Assistant auf E-Mails und Kontakte zugreifen will, obwohl der Lautsprecher weder E-Mails vorliest noch Kontakte anrufen kann. Lediglich der Zugriff auf den Kalender erscheint notwendig.

Wer nicht möchte, dass der Google-Assistant-Lautsprecher auf alle Daten im Google-Konto zugreifen darf, muss sich so speziell für die Nutzung des Lautsprechers ein eigenes Konto anlegen, in dem nur die Daten speziell für den Lautsprecher abgelegt sind.

Hier ist Amazon mit Alexa deutlich lockerer. Für die Kalenderfunktionen muss Alexa Zugriff auf den gewünschten Kalender erhalten, aber es wird kein Kalenderzugriff vorausgesetzt. Wenn es um die Alexa-Anruffunktionen geht, muss das komplette Adressbuch an Amazon übermittelt werden. Wird das verweigert, kann Alexa aber dennoch genutzt werden - anders als bei Google, wo nur alles oder nichts geht.

Wird der Adressbuch-Zugriff verwehrt, können nur die Alexa-Geräte im eigenen Konto angerufen werden, Anrufe zu anderen Amazon-Konten sind dann nicht möglich. Wer Alexa-Geräte für eine heimische Gegensprechanlage verwenden will, kann das folglich tun, ohne Vollzugriff auf das Adressbuch im Smartphone zu gewähren.

Alexa-App weiterhin eine Enttäuschung

Ein Alexa-Lautsprecher wird über eine gleichnamige App auf dem Smartphone konfiguriert, während es für Google-Assistant-Geräte die Google-Home-App gibt, die auch für die Verwaltung von Chromecast-Geräten dient. Die Google-App reagiert schnell und die Bedienungsstruktur ist akzeptabel, könnte aber besser sein. Deutlich schlechter schneidet die Alexa-App von Amazon ab, die wir als Zumutung empfinden.

Die Alexa-App ist an vielen Stellen sehr träge, zum Teil dauert es bis zu 14 Sekunden, bis eine Einstellung verändert werden kann. Immer wieder kommt es zu lästigen Wartezeiten, in denen der Inhalt aufgebaut wird. Hier sollte Amazon sein mehrfach gemachtes Versprechen bald einlösen und die App grundlegend überarbeiten, damit Änderungen an der Alexa-Konfiguration nicht jedes Mal zu einem Geduldsspiel werden - zumal immer mehr Einstellungen darin vorgenommen werden müssen.

 Digitale Assistenten helfen mit praktischen FunktionenFazit 

eye home zur Startseite
lukie80 28. Jan 2018

@mhstar Ich hab nur mal kurz bei Alexa drübergeschaut. Benutzer können gar nichts...

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_Sascha_ 27. Jan 2018

Es ist nachvollziehbar das die Sprache bei solchen Tests nicht wirklich (wegen dem...

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std 27. Jan 2018

genau und von Amazon bekommt man auch ca im Wochentakt ne Mail was die Programmierer denn...

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Bouncy 26. Jan 2018

Falsch? Wir lesen das mal gemeinsam: "Alles gesteuert aus meiner Hand, mit dem Handy"...

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ip (Golem.de) 26. Jan 2018

Danke sehr für das Lob, da steckte auch viel, viel Arbeit drin. Wir sind um so erfreuter...

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