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Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an.
Alexa und Google Assistant treten gegeneinander an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Smart-Home- und Streaming-Steuerung

Ein Anschaffungsgrund für smarte Lautsprecher kann die bequeme Steuerung von Smart-Home-Komponenten mit der Stimme sein. Sowohl Amazon als auch Google unterstützen die wichtigen Anbieter in diesem Markt. Wir verwenden beide Assistenten mit einem Hue-System von Philips und hier funktionieren beide zuverlässig. Auf Zuruf werden die Lampen wie gewünscht geschaltet - wenn sich Nutzer an die vorgegebene Kommandostruktur gewöhnt haben.

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Auch bei der Steuerung von Smart-Home-Komponenten kommt es immer mal wieder vor, dass die Assistenten bestimmte Befehlsvarianten einfach nicht erkennen. Sagen wir "stelle Lampe auf maximale Helligkeit", wissen beide damit nichts anzufangen, sie erwarten hier genaue Zahlenangaben. Dann kann auch die Helligkeit auf Zuruf verändert werden, der Wechsel der Farbe klappt ohne Probleme.

Bei der Einbindung von Smart-Home-Equipment gefällt uns Alexa besser als Google Assistant. Alexa übernimmt die Zimmerbezeichnungen aus der Hue-App. Das macht Google Assistant nicht, sondern verwendet die Produktbezeichnungen der entsprechenden Lampen. Hier haben Nutzer des Google Assistant mehr Nacharbeit.

Smart-Home-Gruppen bereichern Alexa

Mit Alexa lassen sich mittlerweile Gruppen anlegen, um die Steuerung der Lampen in einem Raum zu vereinfachen. Dem Wohnzimmerlautsprecher können alle Lampen im selben Raum zugeordnet werden. Das Kommando "Licht an" oder "Licht aus" genügt, um die Lampen im Raum zu schalten, ohne dass die Bezeichnung der Lampen genannt werden muss. Werden dem Küchenlautsprecher die Küchenlampen zugewiesen, können Nutzer mit demselben Befehl in verschiedenen Räumen das Licht an- oder ausschalten. Diese Gruppen können leider nur für Echo-Geräte verwendet werden, Alexa-Geräte anderer Hersteller sind hier ausgeschlossen.

Außerdem bietet Alexa mittlerweile Routinen an, um mehrere Alexa-Befehle zu kombinieren und diese mit einem Zuruf nacheinander abarbeiten zu lassen. Damit kann das Steuern von Smart-Home-Komponenten vereinfacht werden, indem die Zuruffloskel an die eigenen Bedürfnisse angepasst wird. Die Routinen sind erfreulicherweise nicht auf Echo-Lautsprecher beschränkt.

Diese beiden Möglichkeiten von Alexa fehlen Google Assistant, so dass Nutzer hier weniger Einfluss auf die Bedienung von Smart-Home-Komponenten nehmen können.

Google Assistant quatscht zu viel

Generell steuern wir unsere Lampen lieber mit Alexa als mit Google Assistant. Uns ist der Google Assistant einfach zu geschwätzig. Wenn wir eine Lampe mit Alexa umschalten, gibt es zur Bestätigung nur ein "Okay". Meist hält man sich ja ohnehin in dem gleichen Raum auf und sieht, dass die Aktion erfolgreich gewesen ist. Google Assistant wiederholt quasi den kompletten Befehl, was wir unnötig finden. Das passiert auch, wenn die Helligkeit oder Farbe der Lampe verändert wird. Es gibt keine Möglichkeit, die ausführliche Rückmeldung auszuschalten.

Das gleiche Prinzip wendet Google Assistant beim Stummschalten des Lautsprechers an. Er teilt mit: "Das Mikrofon wird ausgeschaltet" und beim Aktivieren tönt es "Das Mikrofon wird eingeschaltet". Das finden wir zu viel des Guten. Alexa quittiert die Aktion nur mit einem Signalton, was uns vollkommen genügt.

Steuerung von Streaminggeräten ist angenehm

Mit einem Google-Asssistant-Lautsprecher lässt sich das Videostreaminggerät Chromecast oder ein anderes beliebiges Google-Cast-kompatibles Gerät mit der Sprache steuern. Für Netflix, Youtube und neuerdings auch Maxdome können sogar Clips, Filme oder Serien per Sprachbefehl abgespielt werden. Für Netflix und Maxdome müssen in der Google-Home-App dafür die Anmeldedaten hinterlegt werden. Für Netflix kann allerdings bei Mehrbenutzer-Konten kein Standardnutzer in der Home-App bestimmt werden.

Ein Sprachbefehl nach dem Muster "Hey Google, spiele Ziemlich beste Freunde von Netflix ab" genügt und schon startet die Wiedergabe auf dem Fernseher. Weil der Chromecast im gleichen Google-Home-Konto eingebunden ist, muss er nicht mit angesagt werden - sehr praktisch. Wie bei der Musik müssen Nutzer aber genau wissen, was sie abspielen möchten, es gibt keine Möglichkeit, sich eine Übersicht der Inhalte auf dem Fernseher anzeigen zu lassen.

Der Stream kann auf Zuruf pausiert oder fortgesetzt werden; auch das Spulen funktioniert. Diese Steuerungsbefehle stehen auch für alle Streams bereit, die auf dem Chromecast etwa vom Smartphone gestartet wurden. Beim ersten Befehl muss Chromecast noch als Gerätename mitgesprochen werden, damit der Lautsprecher weiß, dass er dessen Steuerung übernehmen soll. Bei allen Folgebefehlen ist das nicht notwendig, das funktioniert etwa mit der Sky-Ticket-App ohne Probleme.

Nachteil des Chromecast wird ausgeglichen

Für die Chromecast-Nutzung ist das ein enormer Vorteil, weil er keine herkömmliche Fernbedienung hat. Die Steuerung erfolgt sonst vom Smartphone, so dass zum Pausieren erst der passende Bereich mit dem Pause-Knopf auf dem Touchscreen gesucht werden muss. Zudem ist das Spulen in Inhalten sehr mühsam, weil die üblichen Spulbalken für eine Fingerbedienung zu ungenau sind, wenn etwa in einem Zweistundenfilm eine Minute gespult werden soll.

Hier ist die Sprachsteuerung eine willkommene Alternative, allerdings erwartet Google Assistant hier ein ganz bestimmtes Befehlsmuster. Sagen wir "Spule um 3 Minuten vor", klappt das, aber "3 Minuten vorspulen" wird nicht verstanden - hier zeigen sich noch die Unzulänglichkeiten des Systems. Zudem kann es vorkommen, dass der Google-Assistant-Lautsprecher aus unerfindlichen Gründen die Verbindung zum Chromecast verliert und alle Sprachbefehle verpuffen. Dann muss der Lautsprecher neu gestartet werden, danach klappt es bei uns wieder.

Mit einem Alexa-Lautsprecher lässt sich ein Fire-TV-Gerät in Deutschland nicht mit der Sprache bedienen. In den USA gibt es diese Möglichkeit seit langem, es ist aber nicht bekannt, wann diese nützliche Funktion hierzulande nachgereicht wird. In der Fire-TV-Fernbedienung befindet sich zwar ein Mikrofon, aber damit ist keine freihändige Steuerung möglich, dafür ist ein Alexa-Lautsprecher erforderlich.

Google und Amazon versprechen, dass ihre smarten Lautsprecher auf Zuruf etliche Wissensfragen beantworten können. Dabei schneiden die beiden Assistenten allerdings sehr unterschiedlich ab.

 Musiksteuerung mit zu vielen SchwächenGoogle Assistant ist schlauer als Alexa 

eye home zur Startseite
lukie80 28. Jan 2018

@mhstar Ich hab nur mal kurz bei Alexa drübergeschaut. Benutzer können gar nichts...

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_Sascha_ 27. Jan 2018

Es ist nachvollziehbar das die Sprache bei solchen Tests nicht wirklich (wegen dem...

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std 27. Jan 2018

genau und von Amazon bekommt man auch ca im Wochentakt ne Mail was die Programmierer denn...

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Bouncy 26. Jan 2018

Falsch? Wir lesen das mal gemeinsam: "Alles gesteuert aus meiner Hand, mit dem Handy"...

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ip (Golem.de) 26. Jan 2018

Danke sehr für das Lob, da steckte auch viel, viel Arbeit drin. Wir sind um so erfreuter...

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