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Alexa klingt sympathischer als Google Assistant

Amazon betont immer wieder, dass ein großer Aufwand betrieben worden sei, die deutsche Alexa-Stimme auszuwählen, um eine möglichst angenehm klingende Stimme in die Wohnzimmer der Menschen zu bekommen. Amazon hat die deutsche Alexa-Stimme exklusiv gekauft, die Sprecherin darf ihre Stimme also nicht mehr an andere verkaufen. Zu den Hintergründen der Auswahl der weiblichen Google-Assistant-Stimme in Deutschland ist kaum etwas bekannt, Google hat sich dazu bislang nicht geäußert.

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Es ist für beide Unternehmen besonders wichtig, mit großer Weitsicht zu agieren. Denn bei einem smarten Lautsprecher entscheidet die Stimme eine Menge: Wer sie unsympathisch findet, verbannt das Gerät womöglich gleich wieder aus den eigenen vier Wänden.

Die Alexa-Stimme klingt tiefer, voluminöser, sanfter und natürlicher als die Google-Assistant-Stimme. Googles Stimme ist fiepsiger, weniger raumfüllend und ein bisschen unnatürlich. Wenn wir beide Stimmen direkt miteinander vergleichen, erscheint uns die Alexa-Stimme erwachsener, Google Assistant klingt verspielter. Bei alledem spielt auch die Aussprache eine Rolle, die bei Google deutlich schlechter ist.

Google spricht schlechter deutsch

Als die Echo-Geräte im Februar 2017 für jedermann verfügbar gemacht wurden, haben wir Alexa bereits ausführlich getestet. Seitdem hat Amazon vor allem viel an der Aussprache verbessert. Wörter werden jetzt korrekt betont, Pausen in Sätzen richtig gesetzt. Amazon hat es geschafft, dass Alexa derzeit schon ziemlich natürlich klingt. Nur an kleinen Nuancen ist noch auszumachen, dass hier ein Computer spricht.

Im Alexa-Alltag fallen minimale Schwächen bei der Aussprache kaum mehr auf. Deutlich besser ist es bei Alexa auch mit englischen Begriffen geworden. Noch vor einem Jahr wurden diese gerne mal auf Deutsch betont ausgesprochen und waren damit schwer zu verstehen. Jetzt werden sie meist korrekt auf Englisch angesagt. Wir lauschen Alexa gerne.

Völlig anders klingt Google Assistant: Es bereitet kein Vergnügen, zu lauschen, wenn vorgelesen wird. Google hat das vergangene halbe Jahr bisher nicht dafür genutzt, die Aussprache signifikant zu verbessern. Die Aussprache des Google Assistant ist auf dem Niveau von Alexa von vor einem Jahr.

Probleme mit Antworten auf Wissensfragen

Wenn der digitale Assistent eine Frage beantwortet, ist er oftmals nur mühsam zu verstehen. Denn falsch gesetzte Pausen, fehlerhaft ausgesprochene Wörter und falsche Betonungen machen es schwer, dem Gesprochenen zu folgen. Manchmal werden mehrere Wörter so schnell gelesen, dass Zuhörer sie nicht auseinanderhalten können.

Das verschlimmert sich noch, wenn englische Begriffe dabei sind, die der Google-Dienst fast konsequent mit deutscher Betonung spricht. Er ist dann kaum mehr zu verstehen. Wie bei Alexa seinerzeit gibt es beim Google Assistant eine Art Zweiteilung: Die Aussprache der Basisfunktionen ist gut, die Sätze sind offenbar von Hand angepasst. Aber sobald etwas aus der Google-Suche oder von Wikipedia vorgelesen wird, ist es oft schwer zu verstehen.

Das ist schwer nachzuvollziehen, da die Sprachausgabe zu den wichtigsten Funktionen eines Lautsprechers mit Sprachassistenten gehört. Ebenso merkwürdig sind die Schwächen beider Systeme bei einer weiteren Hauptfunktion der Geräte: der Musikwiedergabe.

 Die Assistenten machen nicht alles mitMusiksteuerung mit zu vielen Schwächen 
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