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Die Assistenten machen nicht alles mit

Der Google Assistant wird wahlweise mit "Hey Google" oder "Okay Google" aktiviert, beide Phrasen können parallel genutzt werden. Bei den Echo-Geräten können Nutzer zwischen den Kommandos "Alexa", "Echo", "Amazon" und "Computer" wählen, davon ist aber immer nur eines aktiv. Zumindest in den USA kann das Aktivierungswort seit wenigen Tagen auf Zuruf verändert werden, hierzulande geht das nur über die Alexa-App. Eigene Signalwörter erlauben weder Amazon noch Google. Auf Alexa-Geräten ohne Echo-Schriftzug ist keine Änderung des Signalworts möglich, hier ist "Alexa" vorgegeben.

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Bei unserem Alexa-Test von vor knapp einem Jahr und unserem Google-Assistant-Test vom Sommer 2017 kritisierten wir, dass sich Anwender bei beiden Geräten genau an die Befehlsstruktur halten müssen, die der jeweilige Assistent vorgibt. Dieses Problem existiert weiterhin und so manches Mal verweigern die Assistenten eben die Zusammenarbeit, wenn der gewünschte Befehl nicht genau so gesagt wird, wie es verlangt wird.

Alexa und Google Assistant sind begriffsstutzig

Weder Alexa noch Google Assistant verstehen den Befehl "stelle Wohnzimmerlampe auf maximale Helligkeit ein". Das Befehlsmuster zur Änderung der Lampenhelligkeit verlangt nach einer Zahlenangabe und Nutzer müssen sich daran halten. Weder Alexa noch Google Assistant helfen Anwendern, den richtigen Befehl herauszubekommen. Ähnliche Probleme gibt es, wenn Google Assistant innerhalb eines Filmes spulen soll - sobald Anwender nur minimal vom vorgegebenen Befehl abweichen, spult der Google-Dienst nicht.

Fragen wir Google Assistant "Wie heißt der Bundespräsident?" oder "Wie heißt der Bundespräsident von Deutschland?", gibt es keine Antwort. Fragen wir aber "Wie heißt unser Bundespräsident?", weiß Google die Antwort dann doch. Alexa beantwortet alle drei Fragen korrekt, Anwender müssen sich also weniger an die Maschine anpassen. Alexa ist hier ein wenig toleranter als Google Assistant und kommt mit etwas mehr Variationen eines Befehls klar. Von Alexa hören wir seltener, dass sie etwas nicht tun könne, nur weil sie den Befehl nicht verstanden habe.

Funktionen kommen oft spät nach Deutschland

Ärgerlich ist auch das Update-Verhalten beider Hersteller: Weder Amazon noch Google stellen alle Funktionen der Assistenten auch immer gleich für deutsche Nutzer zur Verfügung. Oft dauert es viele Monate, bis eine Funktion, die Kunden in den USA mehrere Monate lang nutzen können, nach Deutschland kommt. Hier wäre es wünschenswert, dass die Anbieter neue Funktionen immer erst dann freischalten, wenn sie auch international zur Verfügung gestellt werden können.

In früheren Tests waren wir mit der Aussprache von Alexa und Google Assistant nicht zufrieden - und sind es immer noch nicht ganz. Alexa hat sich in der Zwischenzeit allerdings deutlich verbessert.

 Alexa und Google Assistant im Test: Okay Google, es ist Zeit für einen SprachkursAlexa klingt sympathischer als Google Assistant 
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