Duell zwischen Amazon und Google

Indem Amazon und Google ihre digitalen Assistenten für andere Hersteller bereitstellen, wird das neue Marktsegment smarter Lautsprecher gestärkt. Wer sich für einen smarten Lautsprecher interessiert, wird bald nicht mehr auf wenige Bauformen oder einen Hersteller angewiesen sein. Hier setzen die Hersteller eigene Akzente, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Die Vielzahl neuer smarter Lautsprecher zeigt, dass das Angebot von Amazon und Google aufgegriffen wird, eigene Geräte zu bauen.

  • Smart Assistant (Bild: Lenovo)
  • Smart Assistant (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Home Assistant (Bild: Lenovo)
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  • Panasonic GA10 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Panasonic GA10 (Bild: Panasonic)
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  • Zolo Halo (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Zolo Mojo (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Harman Kardon Allure (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Allure (Bild: Harman Kardon)
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  • Harman Kardon Invoke (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • JBL-Link-Lautsprecher (Bild: Harman Kardon)
  • Medion P6110 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • P6110 (Bild: Medion)
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  • Onkyo G3 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • G3 (Bild: Onkyo)
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  • Onkyo P3 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • P3 (Bild: Onkyo)
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  • Panasonic GA10 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • GA10 (Bild: Panasonic)
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  • Sony LF-S50G (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • LF-S50G (Bild: Sony)
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  • Tichome Mini (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Tichome Mini (Bild:Mobvoi)
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Panasonic GA10 (Bild: Panasonic)
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Möglicherweise wird es in diesem Jahr noch weitere smarte Lautsprecher zu sehen geben, die auf der Ifa noch nicht gezeigt werden. Gerüchteweise ist ein Modell von Sonos in Planung, aber auch andere Hersteller könnten noch in diesem Jahr eigene Geräte vorstellen.

Einsatzmöglichkeiten beschränkt

Noch sind die Einsatzmöglichkeiten smarter Lautsprecher allerdings begrenzt. Sowohl Amazon als auch Google arbeiten aber daran, hier weitere Verbesserungen vorzunehmen. So manche Funktion der digitalen Assistenten ist derzeit den USA vorbehalten und noch nicht in Deutschland verfügbar. Langfristig werden es diese Funktionen aber auch hierher schaffen. Und vor allem für Smart-Home-Systeme sind die smarten Lautsprecher eine sinnvolle Ergänzung. Mit der Stimme kann alles Mögliche im Smart Home gesteuert werden. Das Suchen nach der richtigen App auf dem Smartphone ist dann nicht erforderlich.

  • Smart Assistant (Bild: Lenovo)
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  • Harman Kardon Allure (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Medion P6110 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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  • Onkyo G3 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
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Die Aktivitäten auf der Ifa zeigen, dass es gar nicht so abwegig ist, dass smarte Lautsprecher in vielleicht sechs bis sieben Jahren so selbstverständlich wie Smartphones sein werden. Amazon und Google tun jedenfalls alles, damit sich diese Vision erfüllt. In der Anfangsphase könnten Modelle mit eingebautem Akku von Vorteil sein, weil sich die betreffenden Lautsprecher dann bequem auch mal in einem anderen Raum aufstellen lassen, der noch nicht mit einem smarten Lautsprecher ausgestattet ist.

Alexa klingt besser als Google Assistant

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Zwischen Amazon und Google läuft der Wettkampf darum, in möglichst vielen Haushalten präsent zu sein. Wer einen der beiden digitalen Assistenten in seinen eigenen vier Wänden hat, wird vermutlich keinem anderen eine Chance geben, sondern sich dann Geräte mit dem gleichen digitalen Assistenten zulegen.

In Deutschland liegt hier Alexa vorn, dessen Sprachqualität derzeit um einiges besser ist als die des Google Assistant. Viele Ansagen des Assistant stocken, die korrekte Betonung fehlt und manche Wörter werden komplett falsch ausgesprochen, so dass Anwender die Antworten nicht verstehen. Auch Alexa ist noch nicht perfekt, klingt aber insgesamt natürlicher und macht deutlich weniger Aussprachefehler als der Google Assistant. Hier profitiert Amazon von einem zeitlichen Vorsprung: Die deutsche Alexa-Version gibt es seit vielen Monaten, den deutschen Google Assistant für den Lautsprecher erst seit ein paar Wochen.

Apple erscheint abgeschlagen

In diesem Zukunftsmarkt erscheint Apple derzeit abgeschlagen. Die Möglichkeiten von Siri auf dem Smartphone liegen derzeit weit hinter den Möglichkeiten von Google Assistant oder Amazon Alexa. Und es ist fraglich, ob sich das bis Ende des Jahres noch ändert, wenn Apple den Homepod auf den Markt bringen will. Hierbei dürfte Apple über die Verzahnung der digitalen Assistenten von Amazon und Microsoft nicht begeistert sein.

Den ersten smarten Lautsprecher von Apple wird es vorerst nicht in Deutschland geben und bei der Produktvorstellung ging es nur um eine besonders gute Klangqualität. Wie es um die Qualitäten von Siri bestellt sein wird, hat Apple nicht verraten. Apple müsste Siri ganz gehörig aufstocken und erweitern, damit es sein Assistent mit der Konkurrenz aufnehmen kann.

Als Apple seinen Homepod vorstellte, gab es vor allem die Amazon- und Google-eigenen Lautsprecher, die eine solide, aber auch aufgrund des Preises keine überragende Klangqualität bieten. Es wirkte so, als ob klangtechnisch Apple hier vorne liegen wird - aber dafür auch deutlich mehr Geld vom Kunden haben will. Mit dem Einstieg klassischer Hi-Fi-Hersteller in den Markt smarter Lautsprecher konkurriert Apple nun auch mit denen und es wird sich zeigen, welchen Systemen Kunden hier den Vorzug geben.

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 Onkyo setzt sowohl auf Amazon als auch auf Google
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Anonymouse 07. Sep 2017

Nunja, mit solch einer Einstellung wird man damit natürlich nicht glücklich. Dann kann...

velo 06. Sep 2017

Ja die Hoffnung habe ich, dass automatisch mehr aus der Hardware wird, per Software...

eikman2k 04. Sep 2017

Ähhhh nein die Apple Box wird es nur von Apple geben, oder hast du schon ein anderes...

Trollversteher 04. Sep 2017

Wenn möglicherweise aufgezeichnete Sprachpakete das nächste mal, sobald reguläre...



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