Alexa und Co.: Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

Sprache zuerst - das sieht der Wirtschaftsverband BVDW als großen Trend für das laufende Weihnachtsgeschäft. Es wird erwartet, dass das gewöhnliche Küchenradio bald durch smarte Lautsprecher ersetzt wird.

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Smarte Lautsprecher mit Alexa und Google Assistant
Smarte Lautsprecher mit Alexa und Google Assistant (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Smarter Lautsprecher statt Küchenradio - der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) rechnet damit, dass Lautsprecher mit Alexa oder Google Assistant in diesem Jahr vielfach unter dem Weihnachtsbaum liegen werden. Das klassische Küchenradio wird dadurch ersetzt. Vor allem im Küchenumfeld haben sprachgesteuerte Lautsprecher einen entscheidenden Vorteil: Es kann benutzt werden, ohne dass es etwa mit dreckigen Händen angefasst wird.

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Der Vorsitzende der Fokusgruppe Audio im BVDW, Rainer Henze, sieht einen klaren Trend hin zu sprachgesteuerten Geräten. Henze ist zugleich Vorstand der Streaming-Radio-Anbieters Laut.fm. "Intelligente Sprachassistenten sind der Megatrend des Jahres, Voice First heißt die neue Kommunikationsstrategie", sagt Henze. Laut.fm bietet seit Februar 2017 einen Skill für Alexa an, so dass der Dienst auch mit allen Alexa-fähigen Geräten verwendet werden kann.

Nach Angaben von Henze hat die Nutzung des Laut.fm-Skills kürzlich enorm zugelegt. Demnach hat es von Oktober bis November einen Zuwachs von über 25 Prozent gegeben. Henze geht davon aus, dass andere Anbieter ähnliche Erfahrungen machen. In dieser Zeit kamen die neuen Echo-Lautsprecher von Amazon auf den Markt und das könnte einige dazu verleitet haben, neu in den Markt einzusteigen.

Echo 2 hat einen schlechteren Klang als das Vorgängermodell

Der neue normale Echo-Lautsprecher klingt allerdings deutlich schwächer als der Echo der ersten Generation, wie der Test von Golem.de von einem Dutzend smarter Lautsprecher zeigt. Der neue Echo-Lautsprecher ist in einem kleineren Gehäuse untergebracht und kostet mit 100 Euro etwas mehr als die Hälfte des ersten Echo, der für 180 Euro angeboten wurde.

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Mit dem Echo Plus gibt es ein klangliches Äquivalent zum ersten Echo-Modell, der für 150 Euro zudem noch einen Zigbee-kompatiblen Smart-Home-Hub eingebaut hat. Zumindest Hue-Lampen von Philips können darüber eingebunden werden, bei der Nutzung gibt es im Unterschied zur Verwendung mit der Hue-Bridge aber einige Unterschiede. Über die Alexa-App ist keine Änderung von Farbe oder Weißton möglich und das Aktualisieren der Lampen wird darüber wohl auch nicht möglich sein.

Onkyo und Sonos bieten den besten Klang

Abseits von Amazon und Google haben aber auch andere Hersteller smarte Lautsprecher auf den Markt gebracht, die wahlweise mit Alexa oder Google Assistant laufen. Die bassstärksten Modelle sind der G3 von Onkyo und der One von Sonos. Beide bieten derzeit das beste Klangbild, wenn es um smarte Lautsprecher geht. Beide Probanden hören aber weniger gut zu als die Echo-Geräte, deren Mikrofone ganz klar die beste Leistung im Test zeigten.

Echo Show mit gutem Klang und Display dazu

Sehr viel Leistung für ihr Geld erhalten Käufer des Echo Show. Beim Klang fehlt der besonders intensive Bass des G3 oder One, aber ansonsten ist das Klangbild besser oder zumindest genau so gut wie bei allen anderen von uns getesteten Lautsprechern. Dafür erhält der Käufer auch noch ein Display dazu, das von Alexa sinnvoll genutzt wird. Im Test des Echo Show war Golem.de angetan, wie viel angenehmer die Alexa-Nutzung ist, wenn es dazu ein Display gibt.

Die Steuerung des Echo Show ist sehr gut durchdacht. Uns störte nur, dass das Display abseits der Alexa-Informationen ausschließlich für die Wiedergabe von Amazon-Video-Inhalten genutzt werden kann. Es gibt kein Youtube, keinen Browser oder ähnliches; damit könnte der Echo Show noch sinnvoller eingesetzt werden.

Alle Alexa-Funktionen nur auf Echo-Lautsprechern

Wer einen Alexa-Lautsprecher kauft, der nicht von Amazon ist, sollte beachten, dass dann nicht alle Alexa-Funktionen zur Verfügung stehen. Unter anderem die Multiroom-Möglichkeiten und die Anruffunktionen sind derzeit den Echo-Geräten von Amazon vorbehalten. Wann sich das einmal ändert, ist nicht bekannt. Diese Einschränkungen gibt es bei einem Google-Assistant-Lautsprecher nicht. Ganz gleich von welchem Hersteller der Lautsprecher ist, Google Assistant bietet auf allen Geräten den gleichen Funktionsumfang.

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Zuryan 12. Dez 2017

"Alexa Licht ein" dauert aber immer noch bei weitem länger, als einfach auf den...

FreierLukas 11. Dez 2017

Wir wissen nicht wie eine Nervenzelle funktioniert geschweige das Bewusstsein. Mein...

Nullmodem 11. Dez 2017

DVBT nm

F4yt 11. Dez 2017

Ne Beziehung ist nicht für jeden ein erstrebenswertes Ziel. Erstaunlich, dass diese...



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