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Dialogverbesserung der Beam ist besser als bei der Command Bar

Falls Dialoge in Filmen oder Serien doch mal nicht zu verstehen sind, versprechen beide Hersteller, hier effektiv gegenzusteuern. Bei der Command Bar kann die Sprachintensität in mehreren Stufen erhöht werden. Allerdings verstärkt sich dabei auch das Hintergrundrauschen vernehmlich, so dass wir einen Film oder eine Serie in dieser Einstellung nicht lange anhören wollen, sondern die maximale Sprachverbesserung immer nur kurz aktivieren würden.

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Hier leistet Sonos mit der Beam mehr: Wenn wir die Dialogverstärkung aktivieren, sind Stimmen deutlich klarer zu vernehmen, als wenn wir die Sprachintensität der Command Bar auf das Maximum regeln. Dabei tritt kein störendes Hintergrundrauschen auf - wir können so problemlos einen ganzen Film anschauen und können uns darauf verlassen, dass immer alles gut zu verstehen ist.

Darüber hinaus bietet die Command Bar vier verschiedene Klangmodi, die aber weniger deutliche Unterschiede aufweisen, als zu vermuten ist. Es gibt einen für den Filmkonsum, einen Musikmodus, einen Sportmodus sowie einen Nachtmodus. Der Filmmodus wird automatisch aktiviert, wenn ein Signal über die HDMI-Eingänge oder den optischen Eingang ankommt und liefert eine gute Sprachverständlichkeit. Im Sportmodus soll die Bassintensität geringer ausfallen, aber eine grundlegende Änderung im Vergleich zum Filmmodus war nicht auszumachen.

  • Oben Polks Command Bar mit dem externen Subwoofer, daneben und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben Polks Command Bar und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben Polks Command Bar und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberfläche der Command Bar spiegelt sich das Fernsehbild recht stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Alexa-Leuchtring an der Command Bar ist auch aus dem Augenwinkel gut erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Alexa-Aktivierung wird bei der Beam nur dezent angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polks Command Bar besteht aus einem drahtlos angebundenen Subwoofer und einer Infrarotfernbedienung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Rückseite des Command-Bar-Subwoofers befinden sich eine Verbindungstaste und der Stromanschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Subwoofer verhilft der Command Bar zu einem guten Tiefbass. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An die Command Bar können parallel drei Zuspielgeräte angeschlossen werden, das HDMI-Signal wird durchgeleitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine HDMI-Buchse hat eine spezielle Ausbuchtung für Amazons Fire TV Stick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier passt der Fire TV Stick optimal rein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Infrarotfernbedienung für die Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Command Bar ist das Netzteil extern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos' Soundbar Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die gesamte Oberseite der Beam-Soundbar spiegelt das Fernsehbild deutlich erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beam von Sonos hat nur eine HDMI-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Adapter kann der Ton auch über ein optisches TOS-Kabel zur Beam gelangen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit einem Adapter kann der Ton auch über ein optisches TOS-Kabel zur Beam gelangen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Im Musikmodus wird der Bass hingegen merklich aufgedreht und die Sprachverständlichkeit geht zurück - bei Filmen war uns das Bassfundament zu gewaltig, Dialoge waren weniger gut verständlich. Im Nachtmodus werden die Bass- sowie Lautstärkedynamik begrenzt und die Sprachverständlichkeit soll sich verbessern. Davon konnten wir im Vergleich zum Filmmodus aber nichts merken. Uns genügte die Umschaltung zwischen Film- und Musikmodus, und wenn es nicht zu laut hergehen soll, dann greifen wir auf den Nachtmodus zurück.

Das Umschalten der verschiedenen Modi ist nur über die Fernbedienung möglich, es gibt keine Sprachkommandos dafür. Dabei wird der gerade aktive Modus angesagt, es gibt nirgendwo eine Anzeige des Modus. Es wäre uns lieber, wir könnten den Modus am Gerät erkennen und die Ansagen ließen sich bei Bedarf abschalten.

  • Oben Polks Command Bar mit dem externen Subwoofer, daneben und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben Polks Command Bar und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben Polks Command Bar und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberfläche der Command Bar spiegelt sich das Fernsehbild recht stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Alexa-Leuchtring an der Command Bar ist auch aus dem Augenwinkel gut erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Alexa-Aktivierung wird bei der Beam nur dezent angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polks Command Bar besteht aus einem drahtlos angebundenen Subwoofer und einer Infrarotfernbedienung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Rückseite des Command-Bar-Subwoofers befinden sich eine Verbindungstaste und der Stromanschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Subwoofer verhilft der Command Bar zu einem guten Tiefbass. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An die Command Bar können parallel drei Zuspielgeräte angeschlossen werden, das HDMI-Signal wird durchgeleitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine HDMI-Buchse hat eine spezielle Ausbuchtung für Amazons Fire TV Stick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier passt der Fire TV Stick optimal rein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Infrarotfernbedienung für die Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Command Bar ist das Netzteil extern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos' Soundbar Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die gesamte Oberseite der Beam-Soundbar spiegelt das Fernsehbild deutlich erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beam von Sonos hat nur eine HDMI-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Adapter kann der Ton auch über ein optisches TOS-Kabel zur Beam gelangen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Beam von Sonos hat nur eine HDMI-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei der Beam finden sich die Klanganpassungen in der Sonos-App. Neben dem typischen Bass- und Höhenregler gibt es neben der genannten Dialogverbesserung ebenfalls einen Nachtmodus. Auch der Nachtmodus hat uns bei Sonos im Vergleich zur Command Bar mehr überzeugen können. Der Nachtmodus deckelt Dynamikspitzen etwas stärker als die Command Bar, die je nach Wohnverhältnissen in diesem Modus noch immer zu laut sein kann, wenn es im Film gerade viele Explosionen, Schusswechsel oder Ähnliches gibt. Hier kappt die Beam merklicher, so dass Nachbarn nicht gestört werden.

Trueplay-Einmessung setzt weiterhin ein iOS-Gerät voraus

Sonos-typisch sind die Bass- und Höheneinstellungen leider in Untermenüs der App etwas versteckt, die dürften gerne bequemer erreichbar sein. Der Klang des Sonos-Lautsprechers kann mittels Trueplay an die Raumgegebenheiten angepasst werden. Das kann den Klang - je nach Raum - verbessern. Leider funktioniert das weiterhin nur mit einem iOS-Gerät. Sonos erklärt das damit, dass bei den Apple-Geräten weniger unterschiedliche Mikrofone verwendet werden. In der Android-Welt sei die Auswahl an Gerätekonfigurationen zu groß, um die Funktion für alle Kunden anbieten zu können.

Immerhin muss die Einmessung nur einmalig erfolgen und kann dann auch auf Android-Geräten bei Bedarf umgeschaltet werden. Allerdings bleibt es ein Ärgernis, dass die Soundbar nicht die eigenen Mikrofone für die Raumeinmessung nutzt. Irgendwann sollen alle Sonos-Lautsprecher mit Mikrofonen die Möglichkeit erhalten, die Trueplay-Raumeinmessung auch ohne Zusatzgerät durchzuführen. Einen Termin gibt es dafür bislang nicht.

Beam kann zu einem 5-Kanal-Surround-System aufgerüstet werden

Die Command Bar von Polk kann nicht weiter aufgerüstet werden. Es gibt keine Möglichkeit, daraus eine 5-Kanal-Surround-Anlage zu machen. Wer sich die Beam zulegt und daraus irgendwann eine 5-Kanal-Anlage machen möchte, kann das hingegen tun, indem zwei Sonos-Lautsprecher zusätzlich gekauft werden.

Im hinteren Bereich könnten etwa Play-1- oder One-Lautsprecher von Sonos angeordnet werden und mittels der Sonos-App ist es besonders einfach, damit ein Surround-Setup einzurichten. Allerdings ist der Aufpreis von regulär 360 Euro für ein Set aus zwei Play-1-Lautsprechern oder 460 Euro für ein Set aus zwei One-Lautsprechern auch nicht ohne. Bei Bedarf können damit aber auch mehrere Räume beschallt werden. Leider ist es nicht möglich, zwei zusätzliche Sonos-Lautsprecher dafür zu nutzen, ein breiteres Stereospektrum aufzubauen. Als weitere Ergänzung kann der Sonos-Subwoofer namens Sub mit der Beam verbunden werden, allerdings werden die wenigsten Kunden bereit sein, nur für den Subwoofer 800 Euro zusätzlich auszugeben.

  • Oben Polks Command Bar mit dem externen Subwoofer, daneben und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben Polks Command Bar und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben Polks Command Bar und direkt darunter die kompaktere Beam von Sonos (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Oberfläche der Command Bar spiegelt sich das Fernsehbild recht stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Alexa-Leuchtring an der Command Bar ist auch aus dem Augenwinkel gut erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Alexa-Aktivierung wird bei der Beam nur dezent angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Polks Command Bar besteht aus einem drahtlos angebundenen Subwoofer und einer Infrarotfernbedienung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Rückseite des Command-Bar-Subwoofers befinden sich eine Verbindungstaste und der Stromanschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Subwoofer verhilft der Command Bar zu einem guten Tiefbass. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An die Command Bar können parallel drei Zuspielgeräte angeschlossen werden, das HDMI-Signal wird durchgeleitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine HDMI-Buchse hat eine spezielle Ausbuchtung für Amazons Fire TV Stick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier passt der Fire TV Stick optimal rein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Infrarotfernbedienung für die Command Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Command Bar ist das Netzteil extern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonos' Soundbar Beam (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die gesamte Oberseite der Beam-Soundbar spiegelt das Fernsehbild deutlich erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beam von Sonos hat nur eine HDMI-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Adapter kann der Ton auch über ein optisches TOS-Kabel zur Beam gelangen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der Oberfläche der Command Bar spiegelt sich das Fernsehbild recht stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Alexa-Funktionen lassen sich bei beiden Soundbars nicht komplett stummschalten - also, was die Sprachausgabe betrifft. Wenn die Lautsprecher der Beam stummgeschaltet sind, geben sie trotzdem Antworten von Alexa wieder. Das finden wir eigentlich ganz praktisch, so können die smarten Funktionen weiterhin genutzt werden, auch wenn etwa der Ton vom Fernseher nicht ausgegeben werden soll. In jedem Fall bleiben die Beam-Lautsprecher dann weiterhin aus.

Das ist bei der Command Bar nicht so und wir finden das Verhalten etwas unpraktisch. Auch die Polk-Soundbar gibt Alexa-Antworten aus, wenn die Lautsprecher auf stumm gestellt sind. Nachdem Alexa mit der Durchsage fertig ist, wird die Stummschaltung des Lautsprechers wieder aufgehoben. Das gefällt uns in der Praxis weniger gut.

Die Alexa-Soundbars decken alle Funktionen moderner smarter Lautsprecher ab. Auf Zuruf können sie Musik von entsprechend unterstützten Musikstreamingdiensten abspielen. Dazu gehören Amazons Musikabos, Spotify sowie Deezer. Für diese Funktionen muss kein Fernseher eingeschaltet sein, die Lautsprecher agieren autark und lauschen über entsprechende Mikrofone auf das Alexa-Signalwort. Zudem können die Soundbars Fragen nach dem Wetter, nach Sportergebnissen oder nach aktuellen Nachrichten sowie Wissensfragen beantworten.

Alexa ist nicht auf allen Lautsprechern gleich

Abgesehen davon gibt es die seit langem bekannten Beschränkungen von Alexa-Lautsprechern von Drittherstellern. Denn den vollen Alexa-Funktionsumfang gibt es generell nur auf Echo-Geräten von Amazon. Alle übrigen Alexa-Lautsprecher bieten weder Amazon Multiroom noch die Alexa-internen Anruffunktionen oder das Gruppieren von Smart-Home-Geräten. Zudem lässt sich das Alexa-Signalwort nicht verändern; das geht nur bei Echo-Lautsprechern. Weiterhin ist offen, wie lange es noch dauert, bis Amazon auf allen Alexa-Lautsprechern einen identischen Funktionsumfang bereitstellt.

Auch bei der Steuerung von Fire-TV-Geräten über einen Alexa-Lautsprecher gibt es Unterschiede, die aber zunächst nicht weiter auffallen.

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 Command Bar bietet mehr Bass als die BeamSprachsteuerung eines Fire-TV-Geräts zu träge 
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narfomat 31. Jul 2018

"audiophil" ist 1. nicht unbedingt ein positiv belegter begriff (zählen sich doch leute...

John2k 31. Jul 2018

Herzlichen Glückwunsch. Wenn es den für den Anwendungsfall ausreicht. Ich hab lieber...

Eisklaue 30. Jul 2018

Vorteil ist eben das du nur ein System hast, nicht zwei. Und für die meisten reicht der...

narfomat 30. Jul 2018

ein FQR-schrieb von den dingern wuerd mich auch mal interessieren, am besten noch mit...


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