Alexa Large Language Model: BMW vermischt Sprachassistenten und Amazons KI
BMW will seinen intelligenten persönlichen Assistenten weiterentwickeln und setzt dabei auf KI(öffnet im neuen Fenster) . Dazu hat sich BMW mit Amazon zusammengetan, um das Alexa-Large-Language-Model (LLM) zum KI-Experten im Fahrzeug zu machen.
Durch die generative KI soll der BMW-Assistent in der Lage sein, natürlichere, menschenähnliche Gespräche zu führen und Interaktionen auszuführen, was einen deutlichen Sprung nach vorn gegenüber den bisherigen Sprachbefehlsfunktionen darstellen dürfte, die BMW bisher im Auto einsetzte.
Wie LLM den BMW-Assistenten verändern wird
Alexas LLM wird den BMW-Assistenten laut Hersteller in die Lage versetzen, Anfragen auf vielfältigere und dialogorientierte Weise zu verstehen. Anstatt sich auf voreingestellte Sprachbefehle zu verlassen, sollen die Fahrer in der Lage sein, mit der KI in natürlicher Sprache zu kommunizieren und beispielsweise über Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten zu sprechen oder sich Geschichten erzählen zu lassen.
BMW plant, den LLM-gestützten Assistenten zunächst ausführlich zu testen. Er wird erst dann in Serie gehen, wenn BMW sicherstellen kann, dass er die höchsten Standards für KI im Fahrzeug erfüllt.
Der Assistent wird voraussichtlich zuerst in Fahrzeugen mit dem neuesten BMW-Betriebssystem 7 verfügbar sein.
Die Konkurrenz schläft nicht
BMW ist nicht der erste Autohersteller, der sich mit KI-Assistenten beschäftigt. Konkurrent Mercedes-Benz fügte seinem MBUX-System Mitte 2023 ChatGPT für natürlichsprachliche Unterhaltungen hinzu. Auch Volkswagen hat auf der CES angekündigt, ChatGPT in seine Fahrzeuge zu integrieren. Die anderen Hersteller dürften mit ähnlichen Ankündigungen bald folgen.
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