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Alexa for Shopping: Amazon will Onlineshopping mit KI verbessern

Amazon vereint die beiden KI-Assistenten Alexa+ und Rufus zu Alexa for Shopping. Damit soll das Einkaufen im Internet bequemer werden.
/ Ingo Pakalski
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Amazon will mit Alexa for Shopping das Einkaufen einfacher machen. (Bild: Pexels)
Amazon will mit Alexa for Shopping das Einkaufen einfacher machen. Bild: Pexels

Amazon hat Alexa for Shopping vorgestellt. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eine Verschmelzung der KI-Assistenten Alexa+ und Rufus. Damit soll der Einkauf im Internet vereinfacht werden. Zunächst soll Alexa for Shopping in den USA erscheinen. Ein Termin für eine Verfügbarkeit in Deutschland ist nicht bekannt.

Alexa for Shopping agiert einerseits unabhängig von Alexa+, ist auf der anderen Seite aber auch eng damit verknüpft. Beide KI-Systeme tauschen Daten aus, so dass bisherige Anfragen an Alexa+ auch von Alexa for Shopping genutzt werden. Der Shopping-Assistent kann aber auch ohne Buchung von Alexa+ verwendet werden. Alexa for Shopping soll mit der Zeit immer persönlicher werden und bessere Empfehlungen geben können, nachdem möglichst viele persönliche Daten gesammelt wurden.

Als Beispiel wird eine Unterhaltung zu einem Schulprojekt genannt: Wenn Alexa+ Fragen dazu gestellt wurden, sollen sich benötigte Artikel zu einem späteren Zeitpunkt über Alexa for Shopping bestellen lassen und die KI sucht die Produkte heraus. Zudem soll der Einkauf regelmäßig benötigter Artikel vereinfacht werden, indem Routinen erstellt werden können, die Produkte in einem bestimmten zeitlichen Abstand nachzubestellen.

Alexa for Shopping soll Einkaufen einfacher machen

Dabei lassen sich verschiedene Parameter wie ein Maximalpreis aufstellen oder festlegen, den Kauf nur dann zu tätigen, wenn der Artikel in einer bestimmten Zeitspanne nicht schon über Alexa for Shopping gekauft wurde. Der KI-Assistent muss also möglichst viel über die Kunden erfahren, um bestimmte Aktionen durchführen zu können.

Zudem kann Alexa for Shopping auf einen eingerichteten Kalender zugreifen und soll helfen, etwa Geburtstagsgeschenke zu finden. Im Beispiel müssen Kunden aber noch selbst aktiv werden, Alexa+ erinnert demnach nicht daran, dass frühzeitig ein Geschenk bestellt werden muss.

Die Rufus-Funktionen von Alexa for Shopping sollen es ermöglichen, Produkte zu vergleichen, Preisalarme zu setzen oder bisherige Preisverläufe anzuzeigen. Dabei soll der Assistent auch Preise mit anderen Onlineshops vergleichen und Artikel dort statt bei Amazon bestellen können.

Wenn eine größere Anschaffung wie ein neuer Fernseher geplant ist, kann Alexa for Shopping eine Benachrichtigung ausgeben, wenn der Preis auf einen zuvor festgelegten Wert fällt. Da Alexa+ auch Bestandteil von Alexa for Shopping ist, soll der Assistent auch bei Problemen etwa mit Waschmaschinen oder Geschirrspülern helfen können, indem nach Fehlercodes gesucht wird, woraufhin Hinweise zur Behebung geliefert werden.

Der eigentliche Kauf wird von Menschen getätigt

Der neue KI-Assistent soll Produkte nur in den Warenkorb legen. Den eigentlichen Kauf muss weiterhin ein Mensch autorisieren, so beschreibt es Amazon jedenfalls in der Produktankündigung(öffnet im neuen Fenster).

Nach Angaben von Amazon wurde die Einkaufs-KI Rufus im Jahr 2025 von mehr als 300 Millionen Kunden verwendet, um sich vor einem Kauf über Produkte zu informieren, diese bei Bedarf zu vergleichen und zum besten Preis zu kaufen.

In den USA will Amazon Alexa for Shopping in den kommenden Wochen für alle Kunden im Onlinestore, in der Amazon-Shopping-App sowie auf Amazons Echo-Show-Geräten bereitstellen. Im Unterschied zu Alexa+ soll Alexa for Shopping kostenlos nutzbar sein; ein Prime-Abo werde nicht benötigt, heißt es.

In Deutschland brachte Amazon diesen Monat Alexa+ auf den Markt, allerdings gibt es den KI-Assistenten vorerst nur nach einer Einladung. Wer das passende Amazon-Gerät kauft, erhält einen solchen Vorabzugang für Alexa+, ohne auf eine Einladung warten zu müssen.


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