Alexa for Business: Amazon will, dass mehr im Büro gequatscht wird

Ein Großraumbüro voll mit Alexa-Lautsprechern: Das will Amazon mit einem neuen Alexa-Produkt erreichen, das speziell für Unternehmen gedacht ist. Alexa for Business soll vor allem bei Telefon- und Videokonferenzen punkten und den Mitarbeitern viel Zeit ersparen. Dafür werden eine Reihe von CRM-Diensten unterstützt. Auch Besprechungen sollen sich darüber einfacher als ohne Alexa organisieren lassen.
Amazon verspricht Zeitersparnis
Die Zeitersparnis soll erreicht werden, indem typische wiederkehrende Aufgaben rund um Besprechungen und Konferenzen automatisiert werden. Amazon verspricht, dass Alexa auf Zuruf automatisch einen passenden Besprechungsraum buche, das Videokonferenzsystem hochfahre und die Einwahldaten eingebe. Amazon geht von einer Zeitersparnis von bis zu zehn Minuten aus, wenn diese Aufgaben mit dem Alexa-Zuruf "Starte eine Besprechung" erledigt werden könnten.

Dafür will Alexa mit Anbietern wie Acumatica, Concur, Crestron, Polycom, Ringcentral, Salesforce, Service Now, Splunk, Success Factors, Tact, Teem, Twine sowie Zoom zusammenarbeiten, die entsprechende Skills bereitstellen wollen, um sich in das Alexa-System zu integrieren. Außerdem soll Alexa for Business mit Microsofts Office 365, Exchange sowie Googlee G Suite funktionieren, so dass ein Datenzugriff darauf gewährt wird.
Starter Kit mit sieben Echo-Geräten zum Sparpreis
Bisher hat Amazon Alexa for Business nur für die USA angekündigt. Es ist unklar, ob das Angebot irgendwann auch in Deutschland zu haben sein wird. Unternehmenskunden können ein Alexa for Business Starter Kit(öffnet im neuen Fenster) über die Amazon.com-Webseite kaufen und erhalten dann eine Reihe von Echo-Geräten dazu. Für zwei Echo-Dot-Lautsprecher , drei Echo-Lautsprecher der zweiten Generation sowie zwei Echo Show zahlen Unternehmenskunden 710 US-Dollar. Der Einzelkauf der Echo-Geräte würde sonst 885 US-Dollar kosten. Eine Lieferung an deutsche Adressen ermöglicht Amazon derzeit nicht.