Alexa+: BMW bringt Amazon-KI ins Cockpit

BMW erweitert seinen Intelligent Personal Assistant um die generative KI Amazon Alexa+.(öffnet im neuen Fenster) Die Lösung ermöglicht erstmals Gespräche in natürlicher Sprache, ohne vordefinierte Befehle oder starre Kommandostrukturen. Fahrer können künftig mehrere Fragen in einem Satz kombinieren, die sowohl Fahrzeugfunktionen als auch allgemeines Wissen betreffen.
Das System lernt aus den Dialogen und passt sich an. Ein Beispiel: Fragt der Fahrer nach dem berühmtesten Gemälde der Welt, liefert der Assistant Informationen zur Mona Lisa und ihrem Standort im Louvre – auf Wunsch startet er direkt die Navigation zum Museum. Wer seinen Assistant mit einem Amazon-Account verknüpft, erhält Zugriff auf zusätzliche Funktionen wie Musikstreaming und aktuelle Nachrichten.
Premiere im iX3
Die Technik wird im neuen BMW iX3 integriert, der auf der CES 2026 in Las Vegas vorgestellt wurde(öffnet im neuen Fenster) . Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 steht die Funktion Kunden in Deutschland und den USA zur Verfügung – zunächst in den Landessprachen Deutsch und Englisch. Weitere Märkte und Modelle folgen schrittweise.
Der iX3 nutzt das neue Bedienkonzept BMW Panoramic iDrive mit BMW Operating System X. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 soll die KI schrittweise für alle BMW-Modelle mit Operating System 9 und X angeboten werden. Der BMW Intelligent Personal Assistant ist seit 2018 Teil des BMW iDrive-Systems, 2022 folgte bereits eine Integration des Amazon Alexa Custom Assistant .
Die Konkurrenz setzt auf ChatGPT
BMW ist nicht der erste Autohersteller, der sich mit KI-Assistenten beschäftigt. Konkurrent Mercedes-Benz fügte seinem MBUX-System Mitte 2023 ChatGPT für natürlichsprachliche Unterhaltungen hinzu. Auch Volkswagen baute ChatGPT in seine Fahrzeuge ein.



