Alexa Answers: Nutzer sollen Alexa in Deutschland Wissen beibringen

Alexa Answers kommt nach Deutschland. Mit diesem Dienst will Amazon das Wissen der Alexa-Kunden nutzen, um den digitalen Assistenten bei Wissensfragen zu verbessern.

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Alexa Answers startet in Deutschland
Alexa Answers startet in Deutschland (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

"Das weiß ich leider nicht", hören Nutzer von Alexa-Lautsprechern recht häufig, weil eine Wissensfrage nicht beantwortet werden kann. Die Funktion sich von smarten Lautsprechern einfache Wissensfragen auf Zuruf beantworten zu lassen, ist praktisch und beliebt. Allerdings ist es frustrierend, wenn der digitale Assistent eine Frage nicht beantworten kann.

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An diesem Punkt will Amazon mit der Plattform Alexa Answers ansetzen und hat den Dienst nach den USA nun auch in Deutschland gestartet. Derzeit können Nutzer bei Alexa Answers nur mitmachen, wenn sie von Amazon eingeladen wurden. Nach welchem System Einladungen verschickt werden, ist nicht bekannt.

Nutzer können sich auf Alexa Answers Fragen anschauen, die von Alexa nur mit "Das weiß ich leider nicht" beantwortet werden konnten. Sie können eine passende Antwort dafür schreiben, die dann in das Alexa-Ökosystem integriert wird. Die Antwort darf nicht länger als 300 Zeichen sein, denn bei Nutzung eines Sprachassistenten ist es angenehm, kurze Antworten zu erhalten.

Antworten von Alexa Answers werden gekennzeichnet

Wer von einem Alexa-Gerät dann eine Antwort bekommt, die über die Alexa-Answers-Plattform eingegeben wurde, erhält am Ende der Antwort den Hinweis, dass diese von einem Amazon-Kunden stammt.

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Damit Nutzer ihre Freizeit investieren, um Antworten für Alexa zu schreiben, gibt es in Alexa Answers ein Punktesystem als Anreiz. Wer eine Antwort geschrieben hat, die von anderen Alexa-Nutzern angehört wird, bekommt bei jeder Beantwortung entsprechende Punkte. Auch für das Schreiben von Antworten soll es Punkte geben.

Um die besten Antworten zu erhalten, gibt es ein internes Bewertungssystem. Nur die am besten bewertete Antwort wird zur Verfügung gestellt. Amazon will mit automatischen Systemen dafür sorgen, dass keine anstößigen oder irgendwie unpassenden Antworten in das Alexa-System integriert werden.

Google Assistant bei Wissensfragen oftmals besser

Bisher schneidet Google Assistant bei Wissensfragen oftmals besser ab als Alexa. Der Grund ist banal: Der Google Assistant greift auf die Google-Suche und den Knowledge-Graph zurück. Beide Dienste darf Amazon für Alexa nicht nutzen. Aber auch Google Assistant kann noch längst nicht jede Frage beantworten und muss oft passen. Bei der Beantwortung der Fragen gibt es dann aber auch noch qualitative Unterschiede. Mal liefert Alexa die bessere Antwort, mal ist es Google Assistant. Mit einer Plattform wie Alexa Answers könnte Amazon hier zum Google Assistant aufholen - vorausgesetzt, Amazon findet genügend Freiwillige, die unentgeltlich bei der Beantwortung der Fragen helfen wollen.

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