Alexa Answers: Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Bei Wissensfragen weiß Amazons Alexa oft nicht weiter. Amazon will die Wissenslücken unter Einbeziehung der breiten Masse schließen - jeder kann helfen, Alexa schlauer zu machen und hier zu Google Assistant aufzuholen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon will Alexa schlauer machen.
Amazon will Alexa schlauer machen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

"Das weiß ich leider nicht", hören Nutzer von Alexa-Lautsprechern recht häufig, weil eine Wissensfrage nicht beantwortet werden kann. Die Funktion smarter Lautsprecher, sich einfache Wissensfragen auf Zuruf beantworten zu lassen, ist praktisch und beliebt. Allerdings ist es frustrierend, wenn der digitale Assistent die Frage nicht beantworten kann.

Stellenmarkt
  1. Teamleader IT Network (m/w / divers)
    Eurowings Aviation GmbH, Dortmund
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Sedus Stoll AG, Dogern
Detailsuche

An diesem Punkt will Amazon mit der Plattform Alexa Answers ansetzen. Nutzer können sich darüber Fragen anschauen, die von Alexa nur mit "Das weiß ich leider nicht" beantwortet werden konnten. Sie können eine passende Antwort dafür schreiben, die dann in das Alexa-Ökosystem integriert wird. Die Antwort darf nicht länger als 300 Zeichen sein, denn bei Nutzung eines Sprachassistenten ist es angenehm, kurze Antworten zu erhalten.

Antworten von Alexa Answers werden gekennzeichnet

Wer auf einem Alexa-Gerät dann eine Antwort gesagt bekommt, die über die Alexa-Answers-Plattform eingegeben wurde, bekommt am Ende der Antwort den Hinweis, dass diese von einem Amazon-Kunden stammt. In einem internen Betatest wurde Alexa Answers bereits seit Ende 2018 getestet, ab sofort ist der Dienst verfügbar - allerdings vorerst nur in den USA.

Damit Nutzer ihre Freizeit investieren, um Antworten für Alexa zu schreiben, gibt es in Alexa Answers ein Punktesystem als Anreiz. Wer eine Antwort geschrieben hat, die von anderen Alexa-Nutzern angehört wird, bekommt bei jeder Beantwortung entsprechende Punkte. Auch für das Schreiben von Antworten soll es Punkte geben.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
  2. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    9–13. Mai 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Damit Amazon über Alexa Answers die besten Antworten erhält, gibt es ein internes Bewertungssystem. Nur die am besten bewertete Antwort wird dann Alexa-Kunden zur Verfügung gestellt. Amazon will mit automatischen Systemen dafür sorgen, dass keine anstößigen oder irgendwie unpassenden Antworten in das Alexa-System integriert werden.

Google Assistant bei Wissensfragen oftmals besser

Bisher schneidet Google Assistant bei Wissensfragen oftmals besser ab als Alexa. Der Grund ist banal: Der Google Assistant greift auf die Google-Suche und den Knowledge-Graph zurück. Beide Dienste darf Amazon für Alexa nicht nutzen. Aber auch Google Assistant kann noch längst nicht jede Frage beantworten und muss oft passen. Bei der Beantwortung der Fragen gibt es dann aber auch noch qualitative Unterschiede. Mal liefert Alexa die bessere Antwort, mal ist es Google Assistant. Mit einer Plattform wie Alexa Answers könnte Amazon hier zu Google Assistant aufholen - vorausgesetzt, Amazon findet genügend Freiwillige, die bei der Beantwortung von Fragen helfen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Auch interessant:



Hotohori 14. Sep 2019

Frei nach dem Motto: verlass die auf die Menschheit und du bist verlassen. ;)

Hotohori 14. Sep 2019

Die Probleme sehe ich da eben genauso. DeepL, der Übersetzer der auch auf eine KI setzt...

heikom36 13. Sep 2019

....die sowas anschaffen weil sie nicht in Bücher schauen wollen, sollen dann das Wissen...

Oekotex 13. Sep 2019

Ich nehme an Amazon vergütet es mit der gleichen Summe, die man auch für Fragen abrechnet.

chefin 13. Sep 2019

Frei nach Wikipedia.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Gesichtsbilder
Polizei-Behörden erhalten europaweit mehr Datenzugriff

Über 60 Millionen biometrische Fotos sollen Polizei-Behörden im Schengen-Raum zugänglich gemacht werden. Auch ein zentraler Datenspeicher ist geplant - und mehr.
Ein Bericht von Matthias Monroy

Gesichtsbilder: Polizei-Behörden erhalten europaweit mehr Datenzugriff
Artikel
  1. Rauchgranate: Tesla zeigt Versuch mit Biowaffen-Abwehrmodus des Model Y
    Rauchgranate
    Tesla zeigt Versuch mit Biowaffen-Abwehrmodus des Model Y

    Mit einer Rauchgranate hat Tesla den Effekt des Biowaffen-Abwehrmodus im Model Y auf die Insassen veranschaulicht.

  2. Bastelrechner: Mini-Linux-Handheld könnte nur 15 US-Dollar kosten
    Bastelrechner
    Mini-Linux-Handheld könnte nur 15 US-Dollar kosten

    Ein kleines Display, Split-Tastatur und eine minimale Hardware-Ausstattung sollen das Gerät zum kleinstmöglichen Linux-Rechner machen.

  3. CHIPS Act: Das 21. Jahrhundert wird das amerikanische
    CHIPS Act
    "Das 21. Jahrhundert wird das amerikanische"

    52 Milliarden US-Dollar, um die lokale Halbleiterfertigung zu stärken: Senat und Repräsentantenhaus haben zugestimmt, Joe Biden soll folgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /