Denuvo: Intels Alder Lake macht keine DRM-Probleme mehr

Aufgrund des Hybrid-Designs wurden Alder-Lake-Prozessoren von Denuvo als zwei Systeme erkannt, was den Start diverser Spiele verhinderte.

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Zwei Alder-Lake-CPUs für Deskop-Systeme
Zwei Alder-Lake-CPUs für Deskop-Systeme (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel hat die Liste mit vom Denuvo-DRM betroffenen PC-Spielen aktualisiert, die sich auf einem Alder-Lake-Chip bisher gar nicht oder nur per Workaround starten ließen. Intel zufolge wurden alle Titel gepatcht oder ein passendes Windows-Update bereitgestellt, es soll ergo keine Probleme mehr geben.

Hintergrund war der heterogene Hybrid-Ansatz, durch den Denuvo ins Straucheln geriet: Weil bei Prozessoren wie dem Core i9-12900K (Test) neben acht Performance- auch acht Efficiency-Kerne verwendet werden, hat der DRM teils diese als unterschiedliche Systeme aufgefasst und verweigerte den Start der betroffenen Spiele.

Ein Großteil der Titel wurde durch Windows-Updates im November und Dezember 2021 gepatcht, für andere Spiele ist bis heute der Legacy Game Compatibility Mode verfügbar; er legt die E-Cores per Rollentaste (Scroll Lock) lahm. Um ihn zu nutzen, muss zuvor teils die Mainboard-Firmware aktualisiert werden.

Auch Windows 10 macht keine Probleme mehr

Wer Windows 10 nutzt, musste bisher entweder auf Windows 11 aktualisieren oder den Workaround nutzen. Mittlerweile haben Intel, Microsoft und die Spielestudios aber auch hier nachgeholfen, selbst Titel wie die zuletzt noch auf der Liste stehenden Assassin's Creed Valhalla, Fernbus Simulator und Madden 22 starten dem Blogeintrag zufolge nun problemlos.

Im Desktop-Segment gibt es seit vergangener Woche auch günstigere Alder-Lake-Modelle wie den Core i5-12400F (Test) für unter 200 Euro, die kein hybrides Design, sondern rein Performance-Cores nutzen. Im Mobile-Bereich hingegen verwendet Intel eine 6P+8E Konfiguration als Basis, etwa beim Core i7-12800H für Gaming-Laptops. Deshalb war es wichtig, dass bis Mitte Januar 2022 die Denuvo-DRM-Probleme gelöst wurden.

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