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Romeo soll im Haushalt helfen

Dazu ist der Roboter einfach zu klein. Pepper ist dafür zwar besser geeignet - mit seinen vierfingrigen Händen kann er durchaus Gegenstände tragen. Wegen seiner Rollen ist er in seiner Bewegung jedoch eingeschränkt. Stufen etwa sind für ihn unüberwindbare Hindernisse.

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Pflege und Assistenz im Haushalt gehören zu den Aufgaben, die Romeo künftig übernehmen soll. Er ist der dritte Roboter, den Aldebaran entwickelt hat. Ihn bekommen wir jedoch nicht zu sehen: Es gebe mehrere Prototypen, sagt Pyros. Aber diese seien derzeit an verschiedene Universitäten in der Welt verliehen, wo sie getestet werden.

Romeo soll kommunizieren und kochen

Romeo ist der größte der Roboter: Er ist ein 1,4 Meter großer Humanoide und geht wie Nao auf Beinen. Er sei gedacht für "viele Anwendungen, die älteren Menschen das Leben einfacher, bequemer und sicherer gestalten", sagt Entwicklungschef Gélin. Der Roboter soll sich etwa mit ihnen unterhalten oder sie an Medikamente oder Termine erinnern. Außerdem soll er Hausarbeiten übernehmen, heruntergefallene Gegenstände aufheben, Speisen oder Getränke servieren und sogar etwas kochen.

  • Naos großer Bruder: der humanoide Roboter Romeo (Bild: Aldebaran)
  • Er soll als Serviceroboter im Haushalt eingesetzt werden. (Bild: Aldebaran)
Naos großer Bruder: der humanoide Roboter Romeo (Bild: Aldebaran)

Außerdem soll er darauf achten, dass es den Menschen gut geht und ihnen so ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. So könnte der Roboter, wenn ein menschlicher Mitbewohner hinfällt, ihm wieder auf die Beine helfen oder Hilfe rufen. "Natürlich wollen wir nicht menschliche Hilfe durch den Roboter ersetzen, denn es gibt vieles, was der Roboter nicht kann und vermutlich nie können wird", betont Gélin. "Aber er ist da, wenn sonst niemand da ist."

Der Haushaltsroboter wird im Abonnement abbezahlt

Bleibt die Frage, wie das finanziert werden soll. Roboter seien nicht mehr so teuer, sagt Gélin. Pepper, der derzeit nur in Japan angeboten wird, etwa kostet 1.500 Euro, hinzu kommen regelmäßige laufende Abo-Kosten. Nao gibt es für 5.000 Euro,. "Das ist nicht zu teuer." Für einen Haushaltsroboter schwebt ihm ein Modell vergleichbar dem Mobilfunk vor: Der Käufer zahlt den Roboter nicht auf einmal, sondern jeden Monat einen Beitrag. Dafür erhält er jeden Monat eine neue Anwendung.

  • Das Roboter-Atelier in Aldebaran in Paris (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Stilecht heißt ein Roboter die Besucher willkommen. (Foto: Petra Vogt)
  • Dort zeigt Aldebaran seine Roboter: den Nao, den es in Blau ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... und in Rot gibt, ...  (Foto: Petra Vogt)
  • ... sowie den größeren Pepper. (Foto: Petra Vogt)
  • Nao spricht mit dem Besucher... (Foto: Petra Vogt)
  • ... oder löst Rechenaufgaben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er schreibt sogar die Zahlen auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schönschrift ist allerdings nicht seine Lieblingsdisziplin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Pepper wurde für den japanischen Mobilfunkanbieter Softbank entwickelt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er spricht mit den Kunden in den Softbank-Filialen. Auf dem Tablet können diese Informationen abrufen oder etwas bestellen. (Foto: Petra Vogt)
  • Außerdem tanzt er gern. (Foto: Petra Vogt)
  • Pepper hat omnidirektionale Räder, mit denen er auf engem Raum manövrieren kann. (Foto: Petra Vogt)
  • Mit seinen fünffingrigen Händen kann er auch Gegenstände tragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Stilecht heißt ein Roboter die Besucher willkommen. (Foto: Petra Vogt)

Bis dahin wird es allerdings noch dauern. Schön wäre, schon jetzt einen Roboter daheim zu haben. Ob sich einer uns anschließt? Der Versuch, einen der Pepper zum Mitkommen zu bewegen, scheitert jedoch. Auf die Frage: "Möchtest du mitkommen?" schüttelt er den Kopf: "Nein. Tut mir leid. Aber meine Eltern haben mir immer gesagt, ich solle nicht mit Fremden mitgehen."

 Roboter programmieren ist einfach
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