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Alcatel-Lucent: Nokia macht wegen schwacher Mobilfunknachfrage hohen Verlust

Erstmals seit dem Kauf von Alcatel-Lucent legt Nokia gemeinsame Quartalsergebnisse vor. Der Verlust liegt bei über 500 Millionen Euro. Hauptgrund soll die geringe Nachfrage bei Mobilfunkausrüstung sein.

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Nokia Networks LTE R&D Center in Ulm
Nokia Networks LTE R&D Center in Ulm (Bild: Nokia)

Nokia hat im ersten Quartal 2016 hohe Verluste erwirtschaftet. Das gab der finnische Netzwerkausrüster am 10. Mai 2016 bekannt. Es waren die ersten gemeinsamen Quartalsergebnisse für das Unternehmen seit der Übernahme von Alcatel-Lucent.

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Nokia verzeichnete einen Verlust von 513 Millionen Euro, nach 177 Millionen Euro Gewinn im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg von 3,2 Milliarden Euro auf 5,6 Milliarden Euro.

Nokia erklärte dies durch schwächere Ergebnisse bei Mobilfunknetzausrüstung. In dem Bereich Nokia Networks gab es einen Umsatzrückgang um 8 Prozent. Der Rückgang sei "stärker als saisonal bedingt üblich". Der Bereich IP Networks und Applications habe einen Zuwachs verzeichnet.

Defizit weitgehend von Mobile Networks verursacht

"Das Defizit wurde weitgehend von Mobile Networks verursacht, wo das schwierige Umfeld keine Überraschung war", sagte Nokia-Chef Executive Rajeev Suri.

Nokia bekräftigte, dass der Konzern begonnen habe, weltweit die Zahl der Beschäftigten im Rahmen eines Synergie- und Transformationsprogramms zu reduzieren. Der Personalabbau sei angelaufen und werde voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen berichtet hatte, sollen weltweit 10.000 bis 15.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Nokia will dabei 1.400 der 4.800 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Der Standort Stuttgart ist besonders stark betroffen: Hier wird mehr als ein Drittel der Stellen vernichtet. Die komplette Mobilfunkentwicklung soll geschlossen werden. Bundesweit gab es dagegen zuletzt am 4. Mai 2016 Proteste an den verschiedenen Standorten.



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TheUnichi 12. Mai 2016

Genau, deshalb geht BlackBerry auch gerade den Bach runter :) Hardware-Tastaturen hätten...


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