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Alamo Drafthouse: US-Kinokette verbietet Google Glass

Im Foyer kein Problem, im Kinosaal schon: In den Kinos von Alamo Drafthouse müssen Google-Glass-Nutzer jetzt ihre Datenbrille abnehmen. Schon früher gab es Probleme mit Glass-Trägern in US-Kinos.

Artikel veröffentlicht am ,
In den Kinos von Alamo Drafthouse sind ab sofort Google Glass verboten.
In den Kinos von Alamo Drafthouse sind ab sofort Google Glass verboten. (Bild: Annie Ray)

Die US-Kinokette Alamo Drafthouse hat das Tragen einer Google Glass während der Vorstellung verboten. Dies hat Firmengründer Tim League über das offizielle Facebook-Konto des Unternehmens bekanntgegeben.

Google Glass im Foyer kein Problem

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Das Verbot bezieht sich explizit nur auf die eigentliche Filmvorführung. "Ihr könnt die Brille im Gebäude tragen. Sie muss aber von eurer Nase verschwunden sein, wenn das Licht dunkel wird und die Vorschauen starten", erklärt League. Er wertet die Datenbrille wie ein Smartphone: "Bei Alamo bitten wir euch, eure Smartphones vor dem Film auszuschalten. Das beinhaltet auch diejenigen Geräte, die ihr auf dem Nasenrücken tragt."

Das Verbot dürfte auch im Zusammenhang mit Produktpiraterie stehen. Zwar ist die Auflösung der Glass-Kamera deutlich geringer als die eines Camcorders, sie reicht aber aus, um einen Film abzufilmen. Problematisch dürften dabei allerdings die kaum zu vermeidenden Kopfbewegungen des Trägers sein.

Womöglich will Alamo Drafthouse auch Streitereien unter den Kinobesuchern vermeiden. Viele Menschen reagieren argwöhnisch auf Googles Datenbrille und deren Träger. Grund dafür dürfte die Möglichkeit sein, Gespräche unauffällig zu filmen.

Glass-Träger in Kino verhaftet

In der Vergangenheit gab es bereits Vorfälle mit Google-Glass-Trägern in US-Kinos. Im Januar 2014 wurde ein Glass-tragender Kinobesucher von Sicherheitsleuten und Polizisten festgehalten und verhört, da der Kinobesitzer glaubte, der Mann fertige unerlaubt einen Mitschnitt des Films an.

Alamo Drafthouse betreibt in 14 Städten der USA Kinos. Zu den Standorten zählen unter anderem Dallas, Austin und San Francisco. Tim League hat 1997 das erste Kino zusammen mit seiner Frau eröffnet. Die Kette verfolgte bereits vor dem Glass-Verbot strikte Maßnahmen gegen Störungen: Wer während des Films sein Smartphone hervorholt, wird verwarnt. Beim zweiten Mal wird er des Saales verwiesen, ohne sein Geld zurückverlangen zu können.



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tsp 12. Jun 2014

*hm* IMHO: Nein genau das ist nicht die Frage, wenn man etwas verbieten will. Es geht...

Endwickler 11. Jun 2014

Da die Kopfbewegungen des Glassträgers, der ja sowieso permanent alles filmt, stören...

Prinzeumel 11. Jun 2014

Was gibts denn so für weltbewegende apps, Gründe und situationen in denen ich eine cam...

Garius 11. Jun 2014

Solche Brillen gibt es bereits ohne das man die Software umgehen muss. Die werden sogar...

lixxbox 11. Jun 2014

Das wiederum würde ich jetzt nicht ausschließen. Aber dann entscheidet jeder in der...


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