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Umfrage: E-Personalausweis im Internet kaum genutzt

Behördengänge und Einkäufe im Internet mit dem E-Personalausweis: Noch ist das in Deutschland wenig verbreitet. Fünf Jahre nach Einführung des Dokuments besitzt nach einer repräsentativen Umfrage nur jeder Dritte einen solchen Ausweis mit Onlinefunktion - und nur sehr wenige nutzen ihn tatsächlich.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
E-Personalausweis
E-Personalausweis (Bild: Bundesministerium des Innern)

Seit fünf Jahren gibt es den E-Personalausweis, aber laut einer repräsentativen Umfrage der Welt am Sonntag besitzt gerade einmal ein Drittel der Bürger das Dokument mit aktivierten Onlinefunktionen. Von den Besitzern haben das Dokument lediglich rund 15 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten im Internet eingesetzt.

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Auch an Anbietern für die Dienste fehlt es offenbar. Bisher haben Recherchen der Zeitung zufolge nur 55 kommerzielle und 109 behördliche Anbieter beim Bundesverwaltungsamt das Zertifikat erworben, das sie zu einem digitalen Identitätscheck per Personalausweis berechtigt. Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsunternehmen GfK zwischen dem 8. und 26. Mai 2015 fast 2.000 Personen befragt.

Ein Grund für die geringe Akzeptanz des E-Personalausweises dürfte sein, dass seine Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen immer wieder kritisiert wurden. So hat der Chaos Computer Club (CCC) mehrfach auf Sicherheitslücken aufmerksam gemacht. Wenig später kritisierte der CCC, dass das Bundesinnenministerium die Verantwortung für die Sicherheit des elektronischen Personalausweises auf die Nutzer abschiebe.



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