Abo
  • Services:
Anzeige
Datenübertragung zwischen Smartphones mit Pfeiftönen?
Datenübertragung zwischen Smartphones mit Pfeiftönen? (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Akustikkoppler reloaded Smartphones tauschen fiepend Daten aus

Forscher von Microsoft Indien haben eine Technik entwickelt, mit der Daten durch Töne zwischen zwei Smartphones ausgetauscht werden können. Das Verfahren könnte als Brückentechnologie zur Near Field Communication (NFC) genutzt werden.

Anzeige

Über den Nahbereichsfunk NFC lassen sich zwar Daten auf kurze Distanz zwischen mobilen Geräten austauschen, doch die Technik ist nicht besonders weit verbreitet. Apple unterstützt NFC mit seinen Smartphones und Tablets bislang überhaupt nicht. Als NFC-Ersatz können auch Töne auf kurze Distanz genutzt werden, um zum Beispiel zwischen zwei Smartphones Daten auszutauschen. Dabei werden Lautsprecher und Mikrofon der Geräte so aneinander gehalten, dass Senden und Empfangen möglich wird.

Ganz neu ist die Idee nicht: Schon in den Anfangszeiten der Datenfernübertragung wurde sie bei Akkustikkopplern eingesetzt. Mikrofon und Lautsprecher des Telefonhörers wurden dabei an den entsprechenden Gegenstücken des Akustikkopplers befestigt. Ein Kopplungsstück soll bei der Technik namens Dhwani, die Microsofts Forscher entwickelt haben, nicht mehr erforderlich sein.

Dhwani verwendet Lautsprecher und Mikrofon des Smartphones, um Daten auszutauschen. Die Geschwindigkeit liegt bei nur 2,4 Kbit/s, während mit NFC 424 Kbit/s möglich sind. Die Reichweite ist deutlich knapper als bei WLAN oder Bluetooth und wie bei NFC auf einige Zentimeter beschränkt. Dafür hat sie einen gewaltigen Vorteil: Sie ist rein softwarebasiert und könnte so mit vorhandener Hardware genutzt werden. Ein aufwendiges Pairing wie bei Bluetooth oder WLAN ist nicht erforderlich.

Damit die Daten nicht einfach abgehört werden können, soll das empfangende Gerät ständig selbst Lärm verursachen und damit verhindern, dass Abhörer die realen Daten aus den falschen herausfiltern können. Die Mitarbeiter von Microsoft Research nennen dieses Verfahren Jamsecure. Damit Umgebungsgeräusche nicht fälschlicherweise als Daten interpretiert werden, solle das System überhalb von 6 KHz arbeiten, berichten die Forscher.

Die Forscher haben die Erkenntnisse ihrer Arbeit in einem wissenschaftlichen Aufsatz mit dem Titel "Dhwani: Secure Peer-to-Peer Acoustic NFC" veröffentlicht. Dhwani könnte beispielsweise für Zahlungsfunktionen oder P2P-Datentransfers genutzt werden.


eye home zur Startseite
ericzim 19. Aug 2013

http://chirp.io/

nille02 19. Aug 2013

Ich habe zwei Tablets die nur Wlan haben. Ich sehe aber bei der Übertragungsrate keinen...

fehlermelder 19. Aug 2013

holt eure Cornflakes-Tröten wieder raus. Back to the roots.

AllDayPiano 19. Aug 2013

Die Nebenfrequenzen interessieren ja nur im Betracht auf die spektrale Effizienz - und...

Zwangsangemeldet 19. Aug 2013

Ja, es war halt keine Mainstream-Technologie :-/



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Engineering GmbH, Abstatt
  2. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  3. ING-DiBa AG, Frankfurt
  4. SP eCommerce GmbH, Neuss


Anzeige
Top-Angebote
  1. 13,99€
  2. 39,99€ mit Gutschein VFL6ESJY
  3. 199,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis CPU 206,39€)

Folgen Sie uns
       


  1. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  2. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  3. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  4. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  5. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  6. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  7. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  8. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App

  9. Echtzeit-Strategie

    Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin

  10. Ein Jahr Trump

    Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

  1. Re: Einzig relevante Frage: Meltdown durch JS im...

    narea | 04:30

  2. Re: "Das Eigenlob Trumps ließ nicht lange auf...

    Teebecher | 03:50

  3. Re: DOW Jones +30% in nur einem Jahr

    Teebecher | 03:41

  4. Re: Geht das überhaupt bei Thunderbird?

    logged_in | 03:23

  5. Kaufen Sie einen echten Reisepass, Führerschein...

    shako221 | 03:18


  1. 18:53

  2. 17:28

  3. 16:59

  4. 16:21

  5. 16:02

  6. 15:29

  7. 14:47

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel