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Wie klingt ein Elektroauto?

"Was immer Geräusche macht oder stört: Wir sind dafür verantwortlich, das in der bestmöglichen Art und Weise zu gestalten", sagt Zabala. Dafür verbringt das Team viel Zeit mit dem Auto. Wichtig sei es, so früh wie möglich in die Entwicklung einzusteigen, um rasch auf Probleme reagieren zu können.

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Deshalb arbeiteten sie eng mit den Konstrukteuren zusammen und seien an jeder Phase der Entwicklung beteiligt. "In unserer Kammer vermessen wir nur das ganze Fahrzeug", sagt Zabala, also das Zusammenspiel der Geräusche. Viel getestet werde aber schon während der Entwicklung, um zu verhindern, dass es laute Komponenten überhaupt ins Auto schafften.

Die Akustik habe einen direkten Einfluss auf Wohlbefinden und Komfort der Insassen, sagt Zabala. Ziel der Arbeit sei es daher, den Aufenthalt im Fahrzeug möglichst angenehm zu gestalten und einen angenehmen Gesamteindruck der Töne zu schaffen.

Akustikingenieure kreieren Geräusche für Elektroautos

Das gilt auch für einen neuen Arbeitsbereich, der allerdings nach außen gerichtet ist: die akustischen Warnsysteme (Acoustic Vehicle Alerting Systems, Avas) für Elektroautos. Mit diesem Thema setzen sich viele Akustiker seit einiger Zeit auseinander. Nach den Vorgaben der Europäischen Union muss das Geräusch dynamisch sein und auf Fahrzeugverhalten und Fahrtrichtung hinweisen. So soll ein Fußgänger eine Vorstellung davon bekommen, ob ein Auto vorwärts oder rückwärts fährt, wie schnell es unterwegs ist, ob es schneller oder langsamer wird.

"Das ist eine der innovativeren Herausforderungen, mit denen wir uns erst seit kurzem beschäftigen", sagt Zabala. Die Aufgabe sei nicht leicht gewesen. Sie hätten erst eine Vorstellung davon entwickeln müssen, wie die Welt von Morgen aussehen und klingen solle.

Auch dabei tüftelten die Akustik-Ingenieure in ihrer schallarmen Kammer, um ein Geräusch zu schaffen, das seine Funktion erfüllt: die Menschen auf der Straße auf das Elektroauto aufmerksam zu machen, ohne sie zu belästigen. "Wir werden schließlich auf der Straße sein, umgeben von Menschen. Da will man kein akustischer Umweltverschmutzer sein", sagt Zabala. Ganz wichtig sei zudem, dass das Geräusch zur Identität der Marke passe.

Anders ausgedrückt: Es muss wie ein Seat-Geräusch klingen. Dafür sorgen Zabala und seine Kollegen in ihrer schallarmen Box in a Box.

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 Akustik im Elektroauto: Ein Klang wie auf einem offenen Feld
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