Actionkameras: Mit Gopro geht es wieder aufwärts

Der Actionkamerahersteller Gopro hat sich in den vergangenen zwei Jahren gesund geschrumpft, indem ein großer Teil der Belegschaft entlassen und Produkte eingestellt worden sind. Im dritten Quartal ist wieder ein Gewinn verkündet worden.

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GoPro-Actionkamera beim Surfen
GoPro-Actionkamera beim Surfen (Bild: GoPro)

Im Herbst hat Gopro seine neue Flaggschiff-Kamera Hero 6 Black angekündigt, um das Unternehmen neben den Restrukturierungsmaßnahmen wieder in die Gewinnzone zu führen. Das klappte früher als erwartet schon im dritten Quartal 2017: Die Firma konnte einen Gewinn von 14 Millionen US-Dollar und einen vierteljährlichen Umsatz von 330 Millionen US-Dollar ausweisen. Für das Gesamtjahr könnte sich der Umsatz auf 1,32 Milliarden US-Dollar belaufen. Das ist trotzdem noch weniger als Gopro 2015 erzielte - damals waren es 1,6 Milliarden US-Dollar.

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Dann ging es für Gopro abwärts. Nach einem gescheiterten Versuch, Videocontent zu vermarkten, zu vielen sehr ähnlichen Kameras sowie einer erstarkenden Konkurrenz schien es so, als würde sich das Unternehmen nicht mehr erholen. Als auch noch die Kameradrohne zurückgerufen werden musste, glaubten viele nicht mehr an eine Rettung.

  • Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)
  • Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)
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  • Gopro Fusion (Bild: Gopro)
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  • Gopro Karma (Bild: Gopro)
  • Gopro Karma (Bild: Gopro)
Gopro Hero 6 Black (Bild: Gopro)

Für 2018 hat Gopro viel vor. Mit der neuen Hero 6 Black soll Umsatz gemacht werden, und Ende des Jahres soll schon ihr Nachfolger angekündigt werden. Das Unternehmen will zu einer jährlichen Überarbeitung seines Spitzenmodells zurückkehren. Außerdem soll die 2015 vorgestelllte Einsteigerkamera Hero Session von einem neuen Modell ersetzt werden.

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