• IT-Karriere:
  • Services:

Aktienrückkauf: Icahn erhält Abfuhr von Apple-Board

Investor Carl Icahn drängt Apple seit Monaten zum Rückkauf von Aktien in Milliardenhöhe. Die Firmenspitze hat den Aktionären nun erläutert, was sie von den Plänen hält.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Investor Carl Icahn
US-Investor Carl Icahn (Bild: Chip East/Reuters)

Ein weiterer Rückkauf von Aktien im Wert von 50 Milliarden Dollar ist nach Ansicht der Apple-Führung nicht im Interesse des Computerkonzerns. Das geht aus einer vorläufigen Aktionärsinformation hervor, die das Unternehmen zur Vorbereitung seiner Jahreshauptversammlung am 28. Februar 2014 bei der US-Börsenaufsicht SEC veröffentlichte. Demnach wird den Aktionären empfohlen, einen Vorschlag des Investors Carl Icahn abzulehnen, der einen Rückkauf von Aktien im Wert von mindestens 50 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2014 vorsieht.

Stellenmarkt
  1. AOK Systems GmbH, Bonn
  2. ODU GmbH & Co. KG. Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn

Nach Ansicht des Apple-Boards basiert der Erfolg des Unternehmens auf der "einzigartigen Fähigkeit", Weltklasse-Fertigkeiten in den Bereichen Hardware, Software und Dienstleistungen zu kombinieren, um innovative Produkte für hundert Millionen von Kunden liefern zu können. Zwar erwartet die Unternehmensführung für die Zukunft "aufregende Möglichkeiten" für den geschäftlichen Erfolg. Doch Apple konkurriere mit großen Unternehmen weltweit und sei für sein hohes Investitionstempo auf unvorhergesehene Investitionen, Flexibilität und Zugriff auf Mittel angewiesen.

Zudem habe Apple in den vergangenen Jahren seine Ausschüttungen an die Aktionäre schon deutlich erhöht. So wurde im vergangenen April eine Ausschüttung in Höhe von 100 Milliarden Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe angekündigt. Um dazu nicht die ausländischen Geldbestände anzuzapfen, was hoch versteuert werden müsste, platzierte Apple Anfang Mai erstmals seit 1996 wieder eine Firmenanleihe in Rekordhöhe von 17 Milliarden Dollar. Das soll nach Ansicht des Boards erst einmal reichen, denn das Kapital sollte an die Anteilseigner auf einer "wirksamen und nachhaltigen Grundlage" zurückfließen. Im März oder April kommenden Jahres will das Unternehmen Änderungen am bestehenden Programm ankündigen. US-Medien erwarten, dass Icahn seinen Kampf nicht ohne weiteres aufgeben wird. Bis zur Jahreshauptversammlung blieben ihm noch zwei Monate, um Aktionäre umzustimmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 4,99€
  3. (u. a. Borderlands: The Handsome Collection für 19,80€, XCOM 2 für 12,50€, Mafia: Definitive...

VHau 30. Dez 2013

like, auch wenn ich dort trotz Anmeldung so gut wie null aktiv bin... Gruß, Volker

Mode2 30. Dez 2013

Ich finde man sollte sich nicht von Ichan's heldenhaften worten blenden lassen, denn der...

tbxi 29. Dez 2013

Icahn kann seine Anteile ja verkaufen, die anderen Aktionären könnten ihm doch...

PhilSt 29. Dez 2013

Axel, sorry, ich will jetzt nicht Dieter Nuhr zitieren, aber manchmal sollte man sich...


Folgen Sie uns
       


Surface Duo - Fazit

Das Surface Duo ist Microsofts erstes Smartphone seit Jahren - und ein ungewöhnliches dazu. Allerdings ist das Gerät in Deutschland viel zu teuer.

Surface Duo - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /