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Aktienmanipulation: Neuer Haftbefehl gegen Samsung-Erben beantragt

Die südkoreanische Justiz hat weiter gut mit Lee Jae Yong zu tun: Dem Samsung-Erben droht erneut Haft, ihm wird Aktienmanipulation vorgeworfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lee Jae Yong bei einem Gerichtstermin im Januar 2020
Lee Jae Yong bei einem Gerichtstermin im Januar 2020 (Bild: Photo by Lee Jae-Won/AFLO)

Der De-facto-Chef von Samsung, Lee Jae Yong, hat neuen Ärger mit der Justiz: Wie Reuters berichtet, haben südkoreanische Staatsanwälte einen Haftbefehl gegen den Samsung-Erben beantragt. Im noch laufenden Verfahren wegen Bestechung haben die Ermittler Hinweise auf Manipulationen von Aktienkursen gefunden.

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Zudem soll Lee für Verstöße gegen Buchprüfungsvorschriften verantwortlich sein. Die jüngsten Vorwürfe dürften Lees Position im aktuellen Gerichtsverfahren verschlechtern, sofern sie sich bewahrheiten.

Lee wurde bereits 2017 wegen Bestechung bei der Fusion zweier Tochterunternehmen Samsungs angeklagt, bei der auch eine Freundin der ehemaligen südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye involviert war. Lee soll sich durch die Vorgänge eine bessere Position in der Nachfolgeregelung seines Vaters, des Samsung-Patriarchen Lee Kun Hee, erhofft haben.

Neue Vorwürfe hängen mit bisherigem Verfahren zusammen

Ende 2017 wurde Lee zu fünf Jahren Haft verurteilt, 2018 wurde das Urteil aber weitgehend aufgehoben und zurück an das Gericht verwiesen. Lee konnte daraufhin das Gefängnis verlassen, die Staatsanwaltschaft ermittelt bis heute in dem Verfahren.

Die neuen Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit den bisherigen Bestechungsvorwürfen. Das pharmazeutische Unternehmen Samsung Biologics soll seine Buchhaltung manipuliert haben, um den Wert des Mutterkonzerns Cheil Industries in die Höhe zu treiben. Dieses schloss sich 2015 mit Samsung C&T in der umstrittenen Fusion zusammen, in der die Staatsanwaltschaft bereits ermittelt.

Samsungs De-facto-Chef Lee Jae Yong war der größte Anteilseigner von Cheil Industries und profitierte wohl entsprechend von der höheren Bewertung des Unternehmens. Samsung beantragte eine externe Begutachtung der neuen Vorwürfe, die notwendigen Maßnahmen sollen von der Staatsanwaltschaft bereits eingeleitet worden sein.

Lee entschuldigte sich für Bestechung

Lee Jae Yong hatte sich erst vor kürzlich für die Vorgänge um die Bestechung entschuldigt. Dabei hatte der Manager zugesagt, seine Firmenposition nicht wie geplant an seine Kinder weiter zu vererben.

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