Aktienkurs eingebrochen: Siemens Gamesa steht vor großen Problemen bei Windturbinen

Eine gründliche Überprüfung der Ausfallraten der Windturbinenkomponenten von Siemens Gamesa(öffnet im neuen Fenster) hat ein weitaus größeres Problem aufgedeckt als ursprünglich angenommen. Die Lösung dieser Probleme könnte Jahre in Anspruch nehmen und hohe Kosten verursachen, wie Siemens Energy bei einem Analystengespräch mitteilte(öffnet im neuen Fenster) .
Siemens Gamesa aus Spanien, ein weltweit tätiger Hersteller von Windturbinen und eine Tochtergesellschaft der Siemens Energy AG, ist von unerwarteten und weitreichenden Problemen innerhalb seiner Windturbinenflotte schwer getroffen worden. In dieser Folge brach der Aktienkurs von Siemens Energy in kurzer Zeit um mehr als 30 Prozent ein. Das ist ein enormer Rückgang für einen Konzern, dessen Aktien im DAX gelistet sind und der kein Schattendasein fristet.
Der Siemens-Energy-Vorstandsvorsitzende Jochen Eickholt äußerte sich auf einer Pressekonferenz laut Renews.biz(öffnet im neuen Fenster) geschockt und sagte, dass das Ergebnis der aktuellen Überprüfung seine schlimmsten Erwartungen übertroffen habe. Die Qualitätsprobleme, die Siemens Gamesa plagen, gehen weit über das hinaus, was bisher bekannt war, insbesondere bei den Onshore-Turbinen.
Hohe Fehlerbehebungskosten könnten das Unternehmen stark belasten
Die Behebung der Probleme könnte den Angaben von Siemens Energy (öffnet im neuen Fenster) nach mehr als 1 Milliarde Euro kosten. Mängel an Rotorblättern und Lagern müssten behoben werden, die zu Schäden führen können, die von kleinen Rissen bis hin zu Bauteilausfällen reichen.
Große Zahl betroffener Anlagen weltweit
Wie Reuters berichtet(öffnet im neuen Fenster) , sind 15 bis 30 Prozent der Turbinenleistung des Unternehmens weltweit betroffen.



