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Akkuzellfertigung: Volkswagen legt noch 10 Milliarden Euro drauf

Volkswagen will für die Umstellung auf Elektroautos jetzt nicht nur 34 Milliarden, sondern gleich 44 Milliarden Euro investieren. Der Grund: Den Wolfsburgern fehlen Akkuzellen.
/ Andreas Donath
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Künftige VWs mit Elektroantrieb (Bild: Volkswagen)
Künftige VWs mit Elektroantrieb Bild: Volkswagen

Volkswagen will bis 2023 fast 44 Milliarden Euro in die Elektromobilität investieren. Bisher war das Unternehmen nur von einem Investitionsvolumen von 34 Milliarden Euro ausgegangen, das zwischen 2018 bis 2022 in die Abkehr vom Verbrennungsmotor, in autonomes Fahren und vernetzte Dienste gesteckt werden sollte.

Von 2025 an will Volkswagen pro Jahr eine Million Elektroautos bauen und braucht dafür eine Menge Akkus. Das Unternehmen kooperiert mit SKI, CATL, LG Chem und Samsung. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) wird bei VW jährlich ein Bedarf von knapp 150 Gigawattstunden Speicherkapazität veranschlagt, was zu der Frage führt, woher die Akkuzellen denn kommen sollen. VW will nun eine Beteiligung an einer Zellfertigung prüfen, heißt es in dem Bericht.

In China will Volkswagen zusammen mit Partnern 2019 mehr als 4 Milliarden Euro in Elektromobilität und Digitalisierung stecken. VW ist dort unter Zugzwang: So führt etwa die chinesische Regierung 2019 eine Quote für Elektroautos ein. Danach müssen Hersteller, die im Jahr mehr als 30.000 Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieb in China bauen oder in das Land importieren, mindestens zehn Prozent der Fahrzeuge mit einem Elektro- oder Hybridantrieb ausstatten. Andernfalls müssen sie Strafen zahlen. China ist der wichtigste Markt für VW. Der Konzern verkaufte dort im vergangenen Jahr rund vier Millionen Fahrzeuge, darunter aber nur wenige Elektroautos.

VW ID Crozz (Herstellervideo)
VW ID Crozz (Herstellervideo) (04:48)

Auch in Deutschland beginnt Volkswagen mit dem Umbau des Unternehmens. Die Werke Emden, Zwickau und Hannover werden auf Elektroautos umgestellt . Das sorgt auch für den Abbau von Arbeitsplätzen, weil die Fahrzeuge weniger komplex gebaut sind.


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