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Akkutechnik:
Wird die Akkuindustrie nach 2021 endlich vernünftig?

Rohstoffknappheit und steigende Kosten werden der Akkuindustrie in den nächsten Jahren stark zusetzen. Dabei leitet die Krise eine gesunde Reform der Branche ein – vorerst aber nur in China.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die Blade Battery von BYD ermöglicht Akkus mit hoher Energieichte und niedrigem Rohstoffverbrauch. (Bild: BYD)
Die Blade Battery von BYD ermöglicht Akkus mit hoher Energieichte und niedrigem Rohstoffverbrauch. Bild: BYD

2021 markiert eine Zeitenwende in der Akkuentwicklung. Die Nachfrage nach Elektroautos übertrifft alle Erwartungen, genauso tun es die Baupläne für neue Akkufabriken. In Norwegen sind 80 Prozent aller Neuwagen Elektroautos, weltweit erstmals über zehn Prozent. Möglich wurde das aber nicht durch bessere Akkus mit höherer Energiedichte, sondern auch durch niedrigere Akkupreise. Noch vor zehn Jahren waren Akkus durchschnittlich zehnmal so teuer.

In China, wo 80 Prozent der weltweiten Akkuproduktion(öffnet im neuen Fenster) stattfinden, hat längst ein Umdenken eingesetzt. Die meisten neuen Akkufabriken bauen die billigeren und robusteren Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LFP), die in China erstmals mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion darstellen. LFP-Akkus verzichten auf Nickel und Kobalt. Sie sind robuster, billiger und umweltfreundlicher, dafür aber etwas größer und schwerer.

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