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Akkutechnik und E-Mobilität:
Natrium-Ionen-Akkus werden echte Lithium-Alternative

Faradion und der Tesla-Zulieferer CATL produzieren erste Natrium-Ionen-Akkus mit der Energiedichte von LFP. Sie sind kälteresistenter, sicherer und lithiumfrei.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die ersten Natrium-Ionen-Akkus gehen noch 2021 in Produktion. (Bild: Faradion)
Die ersten Natrium-Ionen-Akkus gehen noch 2021 in Produktion. Bild: Faradion

Natrium-Ionen-Akkus galten wegen ihrer recht niedrigen Energiedichte lange Zeit als ungeeignet für wichtige Anwendungen wie Elektromobilität. Das hat sich nun geändert, gleich zwei Firmen haben den Produktionsstart erster kommerzieller Zellen angekündigt: die britische Firma Faradion(öffnet im neuen Fenster), in Partnerschaft mit dem größten britischen Akkuhersteller AMTE, und die chinesische Firma CATL, Tesla-Zulieferer und der größte Akkuhersteller der Welt.

Durch die ständige Verbesserung der Energiedichte von Natrium-Ionen-Akkus könnten sie neben den gängigen Lithium-Akkus zu einer echten Alternative für die Elektromobilität werden. Die Akkuzellen mit der Technologie von Faradion gehen nach zehn Jahren Entwicklungszeit in Großbritannien in die Vorserienproduktion. Sie kommen ohne Lithium, Kobalt und Kupfer aus. Die Zellen haben eine Kapazität von 10 bis 30 Amperestunden (Ah) und können eine Energiedichte von 150 bis 160 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) erreichen, bei einer Ladezeit von rund 15 Minuten.

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