Akkutechnik: Kobaltfreie Lithiumakkus ohne Leistungsverlust demonstriert

Moderne Lithium-Ionen-Akkus benötigen nur noch wenige Prozent Kobalt, nun wurde gezeigt, wie auch in Hochleistungsakkus der Anteil auf null sinken kann.

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Chemikern ist es gelungen, eine kobaltfreie Lithiumkathode zu entwickeln.
Chemikern ist es gelungen, eine kobaltfreie Lithiumkathode zu entwickeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die ersten Lithium-Ionen-Akkus nutzten Kathoden aus reinem Kobaltoxid. Aber durch die immer größere Nachfrage wurde der Stahlveredler Kobalt bald zum knappen Gut. Inzwischen wurde der Kobaltanteil in den Akkus auf wenige Prozent reduziert, aber der vollständige Verzicht auf Kobalt war bislang immer mit Verlust an Kapazität, Leistungsabgabe oder Zyklenfestigkeit verbunden. Forscher der Universität Texas fanden nun ein Kathodenmaterial, das Kobalt ohne diese Kompromisse durch Nickel, Mangan und Aluminium ersetzt.


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