Akkus: Belkin ruft Powerbanks wegen Brandgefahr zurück

Belkin hat einen Rückruf für drei seiner Geräte gestartet. Der Auto-Tracking Stand Pro, die Boostcharge USB-C PD Power Bank 20K und die Playa USB-C PD Power Bank 20K sollen sofort an geeigneter Stelle entsorgt werden, da aufgrund der eingebauten Lithium-Ionen-Akkus eine Überhitzungsgefahr besteht.
Wie Belkin in seiner Mitteilung zum Rückruf(öffnet im neuen Fenster) erklärte, besteht aufgrund der Überhitzung bei den Geräten Brandgefahr. Besitzer sollen die Powerbanks daher sofort vom Netzstrom trennen, sie nicht mehr verwenden und sie an einem trockenen Ort entfernt von brennbaren Objekten lagern.
Betroffen sind Belkin zufolge nur die drei genannten Geräte mit den Produktnummern MMA008, BPB002 und PB0003. Auf keinen Fall sollen Besitzer diese im Mülleimer entsorgen.
Angabe der Seriennummer reicht für den Umtausch
Um herauszufinden, ob ihre Geräte vom Rückruf betroffen sind, müssen Nutzer nur schauen, ob ihr Gerät eine der Produktnummern trägt. Sollte dies der Fall sein, muss der Kaufnachweis oder die Seriennummer an Belkin übermittelt werden. Im Zweifel reicht die Seriennummer, falls der Kaufnachweis nicht mehr auffindbar ist.
Über ein Webformular können Betroffene dann Kontakt mit Belkin aufnehmen und die Abwicklung einleiten. Der Hersteller erstattet eigenen Angaben zufolge den vollen Kaufpreis der Produkte und zusätzlich noch 20 Prozent als Einkaufsguthaben oder Auszahlung. Bei Fragen können Nutzer aus Deutschland sich an eine Servicenummer wenden oder eine E-Mail schreiben – die Kontaktdaten hat Belkin auf einer Internetseite gesammelt.
Rückrufe bei Powerbanks kommen immer wieder vor. Erst im Juni 2025 musste Anker mehrere Modelle zurückrufen .
Aber nicht nur externe Akkus sind betroffen: Google musste Anfang 2025 die Akkulaufzeit beim Pixel 4a wegen möglicher Brandgefahr reduzieren und bot anschließend unter anderem einen kostenlosen Akkutausch an.



