Akkuhersteller Magna: Samsung durchkreuzt möglicherweise Apples Autopläne

Samsung SDI hat das Batteriezellen-Geschäft von Magna International übernommen. Das Unternehmen fertigt Akkus für Elektroautos. Samsung könnte damit Apple einen Stich verpasst haben. Apple soll mit der österreichischen Tochter Magna Steyr Kontakt wegen seines Elektroautos aufgenommen haben.

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Magna-Batterie für Elektroautos
Magna-Batterie für Elektroautos (Bild: Magna)

Magna International hat sein Akkugeschäft an Samsung SDI verkauft, ein auf die Herstellung von Displays und Akkus spezialisiertes Tochterunternehmen von Samsung. Die Kaufsumme für Magna Steyr Battery Systems wurde nicht genannt. Mit dem Verkauf wechseln die Werke in Österreich und den USA den Besitzer. Dort arbeiten insgesamt 264 Mitarbeiter. Magna International wolle sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, heißt es zur Begründung. Das Unternehmen liefert zum Beispiel die Akkus für den Porsche 918 Spyder und besitzt auch einige Patente für Elektroauto-Akkus.

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Laut einem früheren Bericht des Wall Street Journals (WSJ) hat Apple wegen seines möglichen geplanten Elektroautos Kontakt mit dem österreichischen Auftragshersteller Magna Steyr aufgenommen.

Dem Bericht des WSJ zufolge sollen bei Magna Steyr die Fahrzeug-Prototypen des Titan-Projekts gefertigt werden. Tim Cook soll das Projekt vor knapp einem Jahr freigegeben haben. Sollte Apple wirklich planen, ein Elektroauto zu bauen, würde Samsung wie in Apples Stammgeschäft als wichtiger Zulieferer auftreten. Obwohl es gelegentlich scheint, als seien beide Unternehmen erbitterte Konkurrenten, profitieren sie auch voneinander.

Als das Interesse der Automobilindustrie an Elektromotoren und Akkus wieder erstarkte, hatten Zulieferer und Hersteller Produktionskapazitäten für eigene Akkuzellen und Akkus aufgebaut. So baute Daimler eine Fabrik in Kamenz in der Nähe von Dresden auf, verabschiedete sich jetzt aber wieder aus der Zellenfertigung, weil die Produktion sich als nicht wettbewerbsfähig erwies.

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Samsung SDI ist ein großer Akkuhersteller und beliefert unter anderem BMW und Fiat mit Akkus für die Modelle i3 und der 500e.

Apple wirbt Experten ab

Laut einem Bericht der Korean Times versucht Apple derzeit über Personalagenturen, Akku-Experten von Samsung abzuwerben, die bei Apple mehr verdienen und mehr Freiheiten genießen sollen. Es ist jedoch unbekannt, um wie viele Personen es geht.

Auch von anderen Unternehmen soll Apple Ingenieure aus dem Bereich Fahrzeugbau und Elektrotechnik abwerben. Ein Akku-Unternehmen klagt gar gegen Apple und Ex-Mitarbeiter, weil Apple Personal abgeworben haben soll, das eigentlich ein Konkurrenzverbot auferlegt bekam.

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Fregin 24. Feb 2015

Ein bisschen vielleicht... Minimal. Obwohl.. ist es wirklich so abwegig? ;)

Luke321 24. Feb 2015

Naja imo kann man Tesla durchaus als etablierten Autohersteller bezeichnen. Die von die...

errich 24. Feb 2015

Samsung SDI wird durch den Kauf entgültig zum Batterie-System-Lieferanten. Magna...

|=H 24. Feb 2015

Das Fahrzeug kommt nicht morgen auf den Markt. Tesla hat auch nur Showrooms und davon...



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