Abo
  • Services:
Anzeige
Lithium-Ionen-Akku: Dendriten wachsen zur Kathode.
Lithium-Ionen-Akku: Dendriten wachsen zur Kathode. (Bild: Bloomberg via Getty Images)

Akkubrand: Dünne Kupferschicht warnt vor dem Kurzschluss

Eine wenige Nanometer dicke Kupferschicht soll Akkubrände verhindern: Sie dient als Warnsystem, das rechtzeitig erkennt, wenn ein Kurzschluss droht. Der Akku kann ausgetauscht werden, bevor er Feuer fangen kann.

Anzeige

Lithium-Ionen-Akkus haben sich als Energiespeicher in Laptops, Smartphones und Elektroautos durchgesetzt. Allerdings sind sie nicht ganz ungefährlich: Sie können explodieren. Anfang des vergangenen Jahres mussten zwei Passagierflugzeuge von Boeing sogar notlanden, weil sich ein Akku entzündet hatte. Eine hauchdünne Kupferschicht soll künftig rechtzeitig davor warnen.

Ein Lithium-Ionen-Akku besteht aus einer Anode aus Grafit, einer Kathode aus Lithiumoxid und einem Elektrolyt zwischen beiden. Das Lithium bildet Verästelungen an der Anode aus, sogenannte Dendriten. Wachsen sie bis zur Kathode hinüber, lösen sie einen Kurzschluss aus, durch den der Akku überhitzt wird und in Einzelfällen Feuer fangen kann.

Spannungsmessung

Materialforscher der Universität in Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien haben ein Warnsystem für Akkus entwickelt: Es besteht aus einer 50 Nanometer dicken Kupferschicht, die sich zwischen zwei dünnen Polymerlagen befindet. Das Kupfer ist mit einer Elektrode verbunden, die zur Spannungsmessung dient.

Erreichen die Dendriten das Kupfer, komme es zu "einer ausgeprägten Spannungsänderung", schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Nature Communications. Der Spannungsabfall zeigt an, dass die Gefahr eines Kurzschlusses besteht. Der Akku kann ausgetauscht werden, bevor es dazu kommt.

"Dieser Erkennungsmechanismus ist sehr empfindlich, genau und wird deutlich vor dem Kurzschluss aktiviert", erklären die Wissenschaftler um Hui Wu und Denys Zhuo. "Er kann in vielen verschiedenen Akkutypen für mehr Sicherheit sorgen."


eye home zur Startseite
SoniX 16. Okt 2014

Worin genau besteht denn der Unterschied? Einfach so wie ne Kerze brennen Akkus auch...

plutoniumsulfat 16. Okt 2014

warte doch einfach ab.

johnsonmonsen 15. Okt 2014

Hallo Lala Satalin Deviluke, danke für diesen wertvollen Hinweis! Bisher habe ich...

RayBlackX 15. Okt 2014

Hat sich erledigt lol



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  3. über Nash Direct GmbH, Stuttgart
  4. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
Banana Pi M2 Berry
Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
  1. Die Woche im Video Mäßige IT-Gehälter und lausige Wahlsoftware
  2. Orange Pi 2G IoT ausprobiert Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

  1. Re: RÄLLEN

    TuX12 | 02:15

  2. Re: *Gerade* Siemens und Bosch scheitern daran

    Sharra | 02:07

  3. Re: Ist doch alles ganz einfach... LTE High Speed...

    DASPRiD | 01:58

  4. Re: Geht dann Spotify Web eines Tages auf dem...

    redwolf | 01:56

  5. Re: Linux

    redwolf | 01:51


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel