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Akku-Uhrenarmband: Apple Watch soll über verdeckten Port schneller laden

Die Apple Watch hat einen verdeckten Anschluss hinter dem unteren Armbandanschluss, der offenbar geeignet ist, den Akku der Smartwatch zu laden. Das will sich ein Zubehörhersteller zunutze machen und ein Akku-Armband anbieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Reserve Strap
Reserve Strap (Bild: Reserve Strap)

Reserve Strap soll das Uhrenarmband für die Apple Watch heißen, mit dem die Smartwatch zusätzlich mit Strom versorgt werden soll. Zunächst dachten die Entwickler daran, die Apple Watch induktiv über ihre Rückseite zu laden. Der Port hinter dem unteren Uhrenarmband-Anstoß soll jedoch dazu geeignet sein, den internen Akku der Apple Watch zu laden - und zwar schneller als dies per Induktion machbar ist, wie die Entwickler behaupten. Sie haben bereits den Port freigelegt und Strom angelegt.

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In einem Video zeigen die Entwickler, wie sie die Uhr über den Port laden, wobei sie allerdings nur eine geringe Zeitersparnis von ungefähr 5 Prozent Differenz gegenüber der herkömmlichen Methode vorweisen können. Außerdem ist es nicht so, dass dieser Anschluss nach dem Abnehmen des Uhrarmbands komplett offen liegt. Um an die Pins zu kommen, muss eine Klappe weggebogen werden. Wie es danach um die Wasserfestigkeit bestellt ist, bleibt offen. Das dürfte auch das Aus für die Herstellergarantie sein.

Dennoch wäre dieser Port ideal für Armbänder mit eingebautem Akku, die allerdings ein versierter Fachbetrieb anschließen sollte, damit die mindestens 400 Euro teure Smartwach nicht beschädigt wird.

Wofür der Anschluss überhaupt gut ist, geht aus Apples bisheriger Dokumentation der Uhr nicht hervor. Es wird vermutet, dass er zur Diagnose der Hardware verwendet werden kann. Eventuell wollte Apple sogar selbst Zubehör anbieten, das den Anschluss nutzen kann. Vollkommen abwegig ist die Idee nicht.

Die Konkurrenz will das Uhrarmband ebenfalls aufrüsten

Apples Konkurrent Pebble hat mit den Time-Modellen ebenfalls Smartwatches mit austauschbaren Armbändern vorgestellt. Sie sind mehr als ein reines Modeaccessoire. Die Uhren besitzen auf der Rückseite einige Kontakte in der Nähe der Bandanstöße am Gehäuse. Mit Elektronik bestückte Uhrarmbänder können mit einer Lasche Kontakt zur Uhr aufnehmen. Die Spezifikationen dieser Schnittstelle hat Pebble offengelegt, damit Drittanbieter eigene Zusatzfunktionen für die Smartwatch bauen können. Denkbar sind ein Pulsmesser, GPS-Module oder NFC, denn diese Funktionen bietet die Pebble im Gegensatz zur Apple Watch nicht. Auch zusätzliche Akkus im Armband erwähnt Pebble. Die smarten Armbänder können so für unterschiedliche Situationen wie beispielsweise im Fitnessstudio oder Büro genutzt werden.

Die Idee, das Uhrarmband als Technikträger zu verwenden, hatten auch traditionelle Uhrenhersteller schon. IWC aus der Schweiz hat mit dem Connect ein elektronisches Modul für seine Armbanduhren angekündigt, das diese um einige Smartwatch-Funktionen ergänzen soll. Der Knopf wird am Uhrenarmband befestigt. In ihm sind ein Fitnesstracker und eine Steuerung für das Internet der Dinge integriert - wobei es sich vermutlich um ein NFC-Modul handelt.

Montblancs E-Strap wird in das Uhrenarmband eingeklemmt und verfügt über ein eigenes Display, über das Benachrichtigungen vom Smartphone angezeigt werden können.

Das Akkuband Reserve Strap für die Apple Watch soll rund 250 US-Dollar kosten und kann ab sofort vorbestellt werden.



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Anonymer Nutzer 30. Mai 2015

Jede einzelne Ladung kostet einfach knapp das doppelte. Eigentlich sagen bisher alle...

m9898 29. Mai 2015

Aber nur, wenn schnell ein großer Gewebeschaden entsteht. So ein LiPo-Akku erwärmt sich...

Mixermachine 29. Mai 2015

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