Abo
  • IT-Karriere:

Akku: Neues Kathodenmaterial für natriumbasierten Akku

Weil Lithium relativ selten vorkommt, wollen japanische Forscher Akkus auf Natrium-Basis bauen. Dafür haben sie ein neues Kathodenmaterial entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Knapper Rohstoff: Abbau von lithiumhaltigem Salz in Bolivien
Knapper Rohstoff: Abbau von lithiumhaltigem Salz in Bolivien (Bild: Gaston Brito/Reuters)

Japanische Wissenschaftler haben eine neue Kathodentechnik für Akkus entwickelt. Diese könnte es ermöglichen, Lithium in Akkus durch das häufiger vorkommende Natrium zu ersetzen.

Gebackenes Pellet

Stellenmarkt
  1. UDG United Digital Group, Ludwigsburg
  2. INSYS MICROELECTRONICS GmbH, Regensburg

Die Kathode, die die Wissenschaftler um Shinichi Komaba entwickelt haben, besteht aus Eisenoxid, Natriumoxid und Manganoxid. Die drei Stoffe werden pulverisiert und zu einem Pellet gepresst. Das haben die Forscher von der Naturwissenschaftlichen Universität Tokio anschließend zwölf Stunden lang auf 900 Grad erhitzt.

Aus diesem Material sowie aus einer Anode aus Natrium haben die Forscher einen Akku gebaut. Die Speicherkapazität pro Gramm des neuen Materials sei deutlich höher als bei den Kathoden, die bisher in natriumbasierten Akkus eingesetzt würden, schreiben die Japaner in der Fachzeitschrift Nature. Allerdings ließ die Speicherkapazität des Akkus schon nach 30 Ladezyklen nach.

Mehr Natrium als Lithium

Lithium komme in der Erdkruste relativ selten vor, erklärten die Wissenschaftler. Natrium hingegen sei aufgrund seiner Häufigkeit als Ladungsträger interessant. Ihre Arbeit trage deshalb zur Entwicklung günstigerer Akkus bei.

Andere Akku-Entwickler indes halten das Problem mit dem Lithium für weniger dringlich: Es seien immense Mengen des Elements im Meerwasser gelöst. Wenn der Rohstoff knapp würde, könnten Verfahren entwickelt werden, um Lithium aus den Ozeanen zu gewinnen, sagt Alessandro Curioni, Leiter der Forschungsgruppe Computational Sciences bei IBM Research in Zürich. Curoni arbeitet am Projekt Battery 500 mit und hat auf der Cebit 2012 den aktuellen Stand vorgestellt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 11,95€
  3. 25,49€

Seasdfgas 07. Mai 2012

wie wärs wenn du uns erklärst, wo das problem liegt? wenn das lithium natürlich gelöst...

Seasdfgas 07. Mai 2012

das ist immer ein ganz natürliches problem, eine etablierte technik hat immer den vorteil...

Eheran 06. Mai 2012

Ja, es hat fast die Doppelte Dichte. Für den Energieinhalt sind aber noch andere Faktoren...

Eheran 05. Mai 2012

Was soll das heißen? Und wo ist Natrium ein Abfallprodukt? Erstmal gibt es gigantische...


Folgen Sie uns
       


Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht

Impressionen von der Demonstration am 23. März 2019 gegen die Uploadfilter in Berlin.

Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Dragon-Raumschiff bei Test explodiert
  2. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  3. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers

    •  /