Akku-Austausch: Tesla-Fahrer sprengt Auto wegen hoher Reparaturkosten

Weil ihm der Akkutausch zu teuer war, hat der Finne Tuomas Katainen sein altes Tesla Model S sprengen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Model S kurz vor der Sprengung
Model S kurz vor der Sprengung (Bild: Pommijätkät/Youtube/Screenshot: Andreas Donath)

Nachdem der Finne Tuomas Katainen mit seinem gebraucht gekauften Tesla Model S selbst etwas mehr als 1.500 km gefahren war, gab es Probleme mit dem Fahrzeug. Die Reparaturkosten hätten sich auf rund 20.000 Euro summiert, was dem Eigentümer offenbar zu teuer gewesen sei, berichtete EFahrer.com. Deshalb entschied er sich zu einer spektakulären Verschrottungsaktion: Er ließ das mehr als acht Jahre alte Auto in die Luft sprengen.

Stellenmarkt
  1. IT Service Owner (m/w/d)
    Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, München
  2. Digital Transformation Manager (m/w/d) mit Schwerpunkt EDI
    Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA, München
Detailsuche

Der Eigentümer teilte mit, dass der erste Akku des Teslas kaputtging und ein Drittanbieter ihn austauschte. Der Stromspeicher ging dann wieder kaputt. Schließlich wurde das Auto zu Tesla gebracht. Es soll sich um einen Grauimport gehandelt haben. Der letzte Eigentümer übernahm also ein gebrauchtes und womöglich fehlerhaft repariertes Auto, das dann den Geist aufgab.

Die Sprengaktion fand in der Nähe des finnischen Dorfs Jaala statt. Ein professioneller Sprengmeister brachte 30 kg Sprengstoff unter und an dem Fahrzeug an. Die filmische Dokumentation wurde mit Hochgeschwindigkeitskameras vom Youtube-Kanal Pommijätkät angefertigt. Das Fahrzeug wurde bei der Explosion vollständig zerstört und in mehr oder minder kleine Stücke gerissen.

Wie die Website EFahrer.com berichtet, sagte Katainen, wenn Dinge schiefgingen, sei es an der Zeit, dass die finnische Schonungslosigkeit die Führung übernehme.

Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein Akkutausch ist so teuer, dass er in vielen Fällen den Weiterbetrieb des Fahrzeugs in Frage stellt. Dieses Problem hatte auch ein Tesla-Fahrer in den USA: Er fuhr mit seinem Model 3 über Gegenstände, die auf der Straße lagen, und beschädigte den Unterboden. In der Folge lief Kühlflüssigkeit aus dem Akku. Tesla USA wollte den Akku austauschen und forderte für die Reparatur rund 16.000 US-Dollar.

Die Versicherung des Kunden wollte den Schaden nicht übernehmen, weshalb er sich an eine spezialisierte Autowerkstatt wandte - die den Schaden für 700 US-Dollar reparierte, indem das Loch mit den Mitteln eines Klempnerbetriebs geschlossen wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Silverlining 11. Jan 2022 / Themenstart

Wer so eine unglaubliche dumme Verschwendung von Resourcen betreibt dem sollte gleich ein...

demon driver 28. Dez 2021 / Themenstart

Gute Frage! Ja, manche durchaus!

dasbinich 25. Dez 2021 / Themenstart

Und wir haben schon Weihnachten. Nur weil Tesla drin vorkommt muss man nicht jeden...

Niaxa 24. Dez 2021 / Themenstart

Und? Schön das dir Mühe gegeben hast, passt halt nur bedingt. Jeder der schon mal ein...

Schmihaba 24. Dez 2021 / Themenstart

Ganz einfach. Erst ab 5 oder 10 Minuten können die Videos monetarisiert werden

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Activision Blizzard
Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
Eine Analyse von Peter Steinlechner

Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
Artikel
  1. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

  2. Smartphones etc.: Refurbished-Markt tut sich noch schwer in Deutschland
    Smartphones etc.
    Refurbished-Markt tut sich noch schwer in Deutschland

    Nur 13 Prozent der Deutschen haben sich schon einmal ein wiederaufbereitetes Elektrogerät gekauft. Bei Jüngeren ist die Quote etwas höher.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /