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Akku aufladen: Apple nennt maximale Ladezyklen für das Macbook Neo

Werden die maximalen Ladezyklen überschritten, sollte ein Akku laut Apple ausgetauscht werden.
/ Oliver Nickel
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Das Macbook Neo ist für 1.000 Ladezyklen ausgelegt. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Das Macbook Neo ist für 1.000 Ladezyklen ausgelegt. Bild: Oliver Nickel/Golem

Das Macbook Neo hat unter allen neuen Macbooks den mit Abstand kleinsten Akku. Er misst 36,5 Wattstunden.

Nun können Kunden auch nachlesen, ab wie vielen Ladezyklen mit einer merklichen Verschlechterung der Akkuleistung zu rechnen ist. Das Macbook Neo soll für insgesamt 1.000 Ladezyklen ausgelegt sein. Das entspricht den Angaben für das aktuelle Macbook Air mit M5-Chip und dem Macbook Pro mit M5.

Apple definiert auf der Supportseite(öffnet im neuen Fenster) einen Ladezyklus mit dem hundertprozentigem Aufladen des gesamten Akkus. Wird dieser also an zwei Tagen hintereinander um 50 Prozent entladen und danach wieder voll aufgeladen, wird ein Zyklus gezählt.

Das System zählt mit

MacOS zählt diese Information auch intern. Das können Nutzer in den Systeminformationen nachschauen, die mit einem Klick auf das Apple-Menü bei gedrückter Option-Taste erreichbar sind.

Bei einer Betriebsleistung von 1.000 Zyklen müssten Kunden das Macbook Neo zwei Jahre, acht Monate und 26 Tage am Stück vollständig ent- und aufladen, um diese Zahl zu überschreiten. In der Praxis dürfte diese Zeitspanne merklich länger sein.

Allerdings ist die Degradierung der Ladeleistung kein Phänomen, das nach 1.000 Zyklen auftritt. Vielmehr erfolgt die Abnahme linear im Laufe der Zeit.

Akku mit 80 Prozent Leistung gilt als gut

Apple definiert einen intakten Akku deshalb als Energiespeicher, dessen Ladeleistung noch bei mindestens 80 Prozent der ursprünglichen Leistung liegt. Beim Macbook Neo mit 36,5 Wattstunden gilt ein Akku mit 29,2 Wattstunden also noch als akzeptabel.

Im Falle einer Reparatur ist der Akku eines der wenigen Elemente von Apple-Silicon-Macbooks, die sich relativ einfach austauschen lassen. Apple bietet diesen Service auch selbst an. Meist sind zu reparierende Geräte so alt, dass ein Akkutausch nicht mehr von der Gewährleistung abgedeckt wird.

Unternehmen wie iFixit bieten die Akkus auch als separates Teil an. Die Selbstreparatur dürfte in den meisten Fällen günstiger sein als bei Apple.


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