Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Teil der KDE-Community auf der diesjährigen Akademy
Ein Teil der KDE-Community auf der diesjährigen Akademy (Bild: Martin Holec CC-BY-3.0)

Akademy 2014: Idealismus statt Gewinnmaximierung

Die KDE-Community ist stolz auf den geringen Einfluss von Unternehmen. Und Obwohl Produkte zum Verkauf fehlen, wird das Projekt gut finanziert. Ohne überzeugte Hacker funktioniert das aber nicht.

Anzeige

"Wir haben das verdient" oder: "Das ist einfach gut für das Projekt" sind zwei typische Bemerkungen über das Engagement von Blue Systems in der KDE-Community. Das Unternehmen finanziert inzwischen etwa 10 bis 15 Beteiligte, einige davon in Vollzeit. Eine genaue Anzahl lässt sich aber nur schwer angeben, denn einige Entwickler arbeiten projektbezogen oder gar als selbstständige IT-Berater, die außer für Blue Systems auch für andere Firmen tätig sind.

Es ist bemerkenswert, was durch das Sponsoring von Blue Systems erreicht worden ist. Dazu gehört etwa die überraschend stabile Veröffentlichung von Plasma 5. Dessen neues Design Breeze entwickelte zwar die Visual Design Group, doch das Zentrum ist Jens Reuterberg, der ebenfalls von Blue Systems bezahlt wird. Das Unternehmen finanziert sich nach wie vor hauptsächlich über das Privatvermögen von Inhaber Clemens Tönnies.

Dieser begleitet das Projekt inzwischen seit mehr als zwei Jahren und wird wohl vor allem wegen seiner strategischen Zurückhaltung in der Community positiv gesehen. Sollte Tönnies länger bleiben und weiterhin die Finanzierung wie bisher übernehmen, wird sich wahrscheinlich keiner daran stören. Als solides Geschäftsmodell lässt sich das aber nicht bezeichnen.

Vollzeit, Teilzeit, Freizeit

Neben Blue Systems sind zudem Digia als Qt-Eigner sowie die IT-Beratung KDAB, die aus vielen ehemaligen und aktiven KDE-Hackern besteht, prominente Sponsoren. Für beide Firmen ist die Software von KDE ein sehr großes und damit sehr gutes Testobjekt für Qt selbst, was auch die eigenen Produkte voranbringt.

Doch mit den Hauptprodukten KDEs, den Plasma-Arbeitsflächen oder gar den unterschiedlichen Anwendungen, können Digia und KDAB wenig anfangen. Sie setzen vornehmlich auf die Bibliotheken und die Kooperation mit dem Qt-Project, so dass die Angestellten dieser Firmen unter Umständen einen Teil ihrer Erwerbsarbeit auf KDE verwenden können.

Auch der weltweit umsatzstärkste Linux-Distributor Red Hat beschäftigt eine kleine Entwicklungsabteilung für die Arbeiten an KDE. Ein sehr großer und aktiver Teil der Community arbeitet jedoch in seiner Freizeit an KDE. Dazu gehören einige Studenten, aber auch jene, die dem Projekt als Hobby treu bleiben.

Lässt sich freie Software verkaufen? 

eye home zur Startseite
Hello_World 11. Sep 2014

Dieses Problem taucht so häufig auf, dass es sogar einen Namen hat, nämlich Potenzmenge...

Seitan-Sushi-Fan 11. Sep 2014

Nicht alles, was FOSS ist, ist auch ein Communiy-Projekt. MySQL gehört Oracle und da...

hum4n0id3 10. Sep 2014

Wenn ich mich recht entsinne, hat Webkit mit KDE nicht viel zu tun. Webkit ist eine...

felyx 10. Sep 2014

Järrestad ist ein kleines Dorf in Südschweden. ..Ein sonderlich großer finanzieller...

honk 10. Sep 2014

Dem Projekt scheint es besser als je zuvor zu gehen, das Sponsoring funktioniert, es gibt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Mannheim, Mannheim
  2. Ratbacher GmbH, Karlsruhe
  3. DATAGROUP Köln GmbH, Starnberg bei München
  4. MedAdvisors GmbH über Academic Work Germany GmbH, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 12,99€ + 5,00€ Versand (USK 18)

Folgen Sie uns
       


  1. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  2. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  3. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  4. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  5. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  6. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  7. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  8. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  9. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  10. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  1. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    ve2000 | 01:26

  2. Re: Exzessive Nutzung kann sogar ein unerfüllter...

    bombinho | 01:10

  3. Re: War Huawei nicht auch mal ein Billig-"China...

    sofries | 00:37

  4. Alternativen?

    Chrizzl | 00:32

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 00:22


  1. 18:10

  2. 10:10

  3. 09:59

  4. 09:00

  5. 18:58

  6. 18:20

  7. 17:59

  8. 17:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel