Abo
  • Services:
Anzeige
Mit Drohnen sollen Nashörner vor Wilderern geschützt werden.
Mit Drohnen sollen Nashörner vor Wilderern geschützt werden. (Bild: Airware)

Airware Startup kämpft mit Drohnen gegen Wilderer

Das Startup Airware aus San Francisco hat Flugdrohnen zur Überwachung von großen Nationalparks eingesetzt, um Wilderer zu erkennen, die sich an Nashörnern vergreifen wollen. Gelernt wurde dabei viel über den autonomen Flug jenseits von Testgeländen.

Anzeige

Airware hat einen nach eigenen Angaben erfolgreichen Test im Ol-Pejeta-Park in Kenia durchgeführt, um weiße Nashörner zu überwachen und vor Wilderern zu schützen. Dazu werden Flugdrohnen eingesetzt, die über ein großes Gebiet wachen können.

Bei dem zweiwöchigen Test kam der Aerial Ranger zum Einsatz, der vollkommen autonom arbeitet. Das sei preiswerter als die Überwachung des Gebiets mit Jeeps und Flugzeugen. Auch zum Zählen der Tiere eignet sich das Fluggerät besser. Das aufgenommene Videomaterial könne mehrfach angesehen und ausgewertet werden, was Fehler vermeiden hilft.

Die Drohnen überwachen das Gebiet nachts mit Infrarot- und tagsüber mit normalen Kameras auf einer Höhe von 30 bis 120 Metern. Mit den Wärmekameras können auch Lagerfeuer, die Wilderer entzünden, und Ähnliches gut ausgemacht werden. Die Detailgenauigkeit ist so groß, dass die Temperaturänderung im Rüssel eines Elefanten beim Trinken erkennbar ist. Es werde jedoch noch einige Zeit vergehen, bis solche Drohnen regulär eingesetzt werden können, betonte die Reservatsleitung. Die Erfahrungen mit unbemannten und autonomen Flügen über einem so großen Gelände dürften sich für Airware auszahlen. Schließlich gibt es kaum Testgebiete, in denen solche Flüge realisierbar sind.

Die Federal Aviation Agency FAA hat vom US-Kongress den Auftrag bekommen, bis Ende 2015 Richtlinien für kommerzielle Drohnenflüge über US-Gebiet auszuarbeiten. Dabei geht es vor allem um die Situation des Kommunikationsausfalls zur Drohne. Diese sollte dann umkehren und autonom landen.

Brian Richman von Airware erinnert sich an einen Fall, bei dem die Autopilotfunktion ungeplant zum Einsatz kommen musste: Dabei flog eine Drohne außer Sichtweite, als ein Rasenmäher das Kabel zu einem Sender zerschnitt. Die Drohne sollte nach dem Verlust des Rückkanals automatisch zurückkehren und landen, was dann auch passierte.


eye home zur Startseite
Tantalus 15. Jan 2014

Alarmieren und verfolgen wäre schon mal ein guter Anfang. Alles weitere übernehmen dann...

Ben Stan 15. Jan 2014

Es ist toll, für was man ferngesteuerte und Autonome Fluggeräte verwenden kann, macht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte, deutschlandweit
  2. MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Österreich)
  3. Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH, Hamburg
  4. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. (-47%) 31,99€
  2. (-74%) 12,99€
  3. (-77%) 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Firmware

    PS 4 verbessert Verwaltung von Familien und Freunden

  2. Galaxy Note 4

    Samsung trägt keine Verantwortung für überhitzte Akkus

  3. Nach Anschlag in Charlottesville

    Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen

  4. Hilton Digital Key im Kurztest

    Wenn das iPhone die Hoteltür öffnet

  5. Smartphone

    Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung

  6. Touch-ID deaktivieren

    iOS 11 bekommt Polizei-Taste

  7. Alternative Antriebe

    Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

  8. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  9. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  10. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Alt-Right = Nazi

    Dino13 | 10:46

  2. Re: Intelligenter als 1/2 Tonne Akkus mit sich...

    Stefan99 | 10:46

  3. Re: sieht trotzdem ...

    Garius | 10:45

  4. Re: Nun ja nach Neustart wird auch Code benötigt

    /mecki78 | 10:45

  5. Re: Terroranschlag gegen linke Demonstranten

    deus-ex | 10:44


  1. 10:44

  2. 10:00

  3. 09:57

  4. 09:01

  5. 08:36

  6. 07:30

  7. 07:16

  8. 17:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel