Abo
  • Services:

Airware: Startup kämpft mit Drohnen gegen Wilderer

Das Startup Airware aus San Francisco hat Flugdrohnen zur Überwachung von großen Nationalparks eingesetzt, um Wilderer zu erkennen, die sich an Nashörnern vergreifen wollen. Gelernt wurde dabei viel über den autonomen Flug jenseits von Testgeländen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Drohnen sollen Nashörner vor Wilderern geschützt werden.
Mit Drohnen sollen Nashörner vor Wilderern geschützt werden. (Bild: Airware)

Airware hat einen nach eigenen Angaben erfolgreichen Test im Ol-Pejeta-Park in Kenia durchgeführt, um weiße Nashörner zu überwachen und vor Wilderern zu schützen. Dazu werden Flugdrohnen eingesetzt, die über ein großes Gebiet wachen können.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Waiblingen
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München

Bei dem zweiwöchigen Test kam der Aerial Ranger zum Einsatz, der vollkommen autonom arbeitet. Das sei preiswerter als die Überwachung des Gebiets mit Jeeps und Flugzeugen. Auch zum Zählen der Tiere eignet sich das Fluggerät besser. Das aufgenommene Videomaterial könne mehrfach angesehen und ausgewertet werden, was Fehler vermeiden hilft.

Die Drohnen überwachen das Gebiet nachts mit Infrarot- und tagsüber mit normalen Kameras auf einer Höhe von 30 bis 120 Metern. Mit den Wärmekameras können auch Lagerfeuer, die Wilderer entzünden, und Ähnliches gut ausgemacht werden. Die Detailgenauigkeit ist so groß, dass die Temperaturänderung im Rüssel eines Elefanten beim Trinken erkennbar ist. Es werde jedoch noch einige Zeit vergehen, bis solche Drohnen regulär eingesetzt werden können, betonte die Reservatsleitung. Die Erfahrungen mit unbemannten und autonomen Flügen über einem so großen Gelände dürften sich für Airware auszahlen. Schließlich gibt es kaum Testgebiete, in denen solche Flüge realisierbar sind.

Die Federal Aviation Agency FAA hat vom US-Kongress den Auftrag bekommen, bis Ende 2015 Richtlinien für kommerzielle Drohnenflüge über US-Gebiet auszuarbeiten. Dabei geht es vor allem um die Situation des Kommunikationsausfalls zur Drohne. Diese sollte dann umkehren und autonom landen.

Brian Richman von Airware erinnert sich an einen Fall, bei dem die Autopilotfunktion ungeplant zum Einsatz kommen musste: Dabei flog eine Drohne außer Sichtweite, als ein Rasenmäher das Kabel zu einem Sender zerschnitt. Die Drohne sollte nach dem Verlust des Rückkanals automatisch zurückkehren und landen, was dann auch passierte.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  3. und 4 Spiele gratis erhalten
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Tantalus 15. Jan 2014

Alarmieren und verfolgen wäre schon mal ein guter Anfang. Alles weitere übernehmen dann...

Ben Stan 15. Jan 2014

Es ist toll, für was man ferngesteuerte und Autonome Fluggeräte verwenden kann, macht...


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /