Airspeeder: Alauda plant Hoverbike-Rennen

Drohnenrennen mit First-Person-View sind nett. Das australische Unternehmen Alauda plant aber eine Nummer größer: Es will Rennen mit Hoverbikes austragen.

Artikel veröffentlicht am ,
Rennen mit Airspeedern: Weltmeisterschaft geplant
Rennen mit Airspeedern: Weltmeisterschaft geplant (Bild: Alauda/Screenshot: Golem.de)

Als Einsatzzweck für bemannte Quadrocopter oder Hoverbikes wird gern das Lufttaxi angeführt, das einen oder mehrere Passagiere befördert. Aber wieso eigentlich? Alauda hat da eine ganz andere Idee: Das australische Unternehmen will in der Wüste Rennen mit Hovebikes veranstalten.

Stellenmarkt
  1. Trainee IT SAP (m/w/d)
    CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel
  2. Software Architekt (m/w/d) für die Business Unit Digitalization
    Maag Germany GmbH, Kervenheim, Xanten, Großostheim
Detailsuche

Airspeeder Mark 1 heißt das Gefährt, das Alauda-Chef Matt Pearson als Sportwagen der Lüfte bezeichnet. Das Hoverbike hat vier Motoren mit einer Leistung von insgesamt 200 Kilowatt. Die Höchstgeschwindigkeit macht Airspeeder alle Ehre: Sie liegt bei 250 Kilometern pro Stunde.

Der Airspeeder fliegt nicht lange

Für lange Pod-Rennen im Stil von Star Wars eignet sich der rund 120 Kilogramm schwere Airspeeder jedoch nicht: Der Akku mit einer Kapazität von 8,75 Kilowattstunden ermöglicht eine Flugzeit von etwa zehn Minuten.

Die Idee von Alauda: Zwei der Airspeeder treten in einem Rennen in der Wüste gegeneinander an. "Seit es Autos gibt, gibt es Motorsport. Mit jedem Fahrzeug , das wir bauen, wollen wir Rennen austragen. Mit allem, was uns schneller macht oder höher fliegen lässt, wollen wir wettstreiten", sagt Pearson. Das sei Teil der menschlichen Natur und fördere den Fortschritt.

Alauda plant eine Weltmeisterschaft

Golem Karrierewelt
  1. Linux-Systemadministration Grundlagen: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.-18.11.2022, Virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    19./20.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zwei Jahre lang hat das Untenehmen nach eigenen Angaben am ersten Prototypen des Airspeeders gearbeitet, der inzwischen fertig ist. Er soll erstmals Anfang kommenden Jahres fliegen. Das erste Testrennen - allerdings ohne Piloten an Bord - soll Mitte 2018 stattfinden. Ende 2020 wollen die Australier das erste bemannte Rennen austragen. Ziel ist sogar eine Weltmeisterschaft.

Alauda hat eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter gestartet. Darüber sucht das Unternehmen Zuschauer für die Rennen: Wer Alauna in der Kampagne unterstützt, kann die Rennen 2018 und 2020 über einen exklusiven Livestream im Netz verfolgen.

Scorpion-3 ist ein Hoverbike für Extremsportler

Autonom fliegende Quadrocopter wie der Volocopter oder Ehang 184 AAV sind als Lufttaxis konzipiert. Daneben gibt es aber auch Spaßmobile wie der Kitty Hawk Flyer oder der explizit für Extremsport gedachte Scorpion-3.

Das Interesse an Rennen mit fliegenden Autos ist bisher aber noch nicht sehr groß: Ziel der Kampagne sind 100.000 australische Dollar, umgerechnet knapp 64.000 Euro. Bisher haben sich aber erst 30 Unterstützer gefunden, die knapp 4.000 australische Dollar, etwa 2.500 Euro, zugesagt haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dakkaron 13. Dez 2017

Klingt nach einem ziemlich blutigen Sport. Denke nicht, dass man im Fernsehen übertragen...

honna1612 13. Dez 2017

Das wäre doch mal interessant. Nachdem die F1 alles vorschreibt von den mm Reifenbreite...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nancy Faeser
Der wandelnde Fallrückzieher

Angeblich ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin geworden, um sich für den hessischen Landtagswahlkampf zu profilieren. Das merkt man leider.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Nancy Faeser: Der wandelnde Fallrückzieher
Artikel
  1. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

  2. Deepfake-Video: Mordopfer sucht selbst nach den Tätern
    Deepfake-Video
    Mordopfer sucht "selbst" nach den Tätern

    Die niederländische Polizei sucht mit einem via KI erzeugten Video nach den Mördern eines 13-jährigen Jungen.

  3. Spielebranche: Management möchte Electronic Arts verkaufen
    Spielebranche
    Management möchte Electronic Arts verkaufen

    EA-Chef Andrew Wilson will eine Firma verkaufen - seine. Verhandlungen soll es mit Amazon, Apple und zuletzt mit Disney gegeben haben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /