Airpower: Apple bekommt technische Probleme nicht gelöst

Hat sich Apple mit einer induktiven Ladestation für mehrere Geräte übernommen? So scheint es zumindest, denn die vor genau einem Jahr gezeigte Ladematte Airpower funktioniert nicht. Es ist ungewiss, ob das Produkt jemals erscheinen wird.

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Apples induktive Ladestation Airpower
Apples induktive Ladestation Airpower (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Airpower könnte ein Apple-Produkt sein, das zwar offiziell vorgestellt wurde, aber womöglich niemals erscheint. Bei Airpower handelt es sich um eine induktive Ladestation, auf der sich parallel die Akkus von bis zu drei Geräten durch Auflegen laden lassen. Damit sich der Kunde nicht darum zu kümmern braucht, an welcher Stelle der Ladestation er ein iPhone oder eine Watch ablegt, müssen entsprechend viele Ladespulen in der Station verbaut werden. Und genau das soll nach Angaben des gut informierten Bloggers Sonny Dickson eines der Hauptprobleme sein.

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Er habe aus vertraulichen Quellen Informationen zu den Problemen erhalten, die einen Verkauf der Airpower-Ladematte bisher verhindert hätten, berichtet er. Apple will in Airpower drei Ladespulen einbauen, damit das induktive Laden jederzeit funktioniert. Das sieht der bisherige Qi-Standard nicht vor, weshalb Apple diesen zu erweitern versucht. Die dazu fehlende Erfahrung wollte Apple mit der Übernahme des auf Qi-Ladetechnik spezialisierten Anbieters Powerbyproxi erhalten.

Die drei Ladespulen führen zu einer so starken Hitzeentwicklung, dass es beim Laden der Akkus in den Geräten zu Problemen kommt. Diese Schwierigkeiten sollen von Apples Entwicklungsabteilung bereits zu Beginn vorhergesagt worden sein. Dennoch wurde das Produkt bereits angekündigt. Jetzt kann es passieren, dass Airpower nie erscheint.

Darüber hinaus soll es Probleme bei der Kommunikation zwischen den jeweiligen Geräten geben, die sich auf der Ladematte befinden. So werden die Daten über den Ladestand der Akkus in den Geräten nicht korrekt übermittelt. Auf der Ladematte sollen sich ein iPhone, die Watch und parallel die Bluetooth-Ohrstöpsel Airpods laden lassen. Der Ladestand wird dann mit dem iPhone abgeglichen, hierbei treten Probleme auf.

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Für die Airpods würde ein anderes Ladeetui benötigt, das noch nicht verfügbar sei. Die Airpods unterstützten in der jetzigen Form kein induktives Aufladen; das hätte mit einem neuen Ladeetui als Zubehör möglich sein können. Aber auch dieses Produkt scheint abgesagt. Denn das Airpods-Ladeetui mit Induktionstechnik hätte 70 US-Dollar gekostet und der Hersteller ging davon aus, dass kaum jemand so viel Geld für ein Ladeetui bezahlt, wenn die Bluetooth-Stöpsel mit einfachem Ladeetui 180 Euro kosten. Möglicherweise wird es die induktive Lademöglichkeit auch erst mit den Airpods der zweiten Generation geben, die in den nächsten Monaten erwartet werden.

Apple hatte die induktive Ladestation Airpower im September vor einem Jahr anlässlich der Vorstellung des iPhone X erstmals präsentiert. Damals ging Apple davon aus, die Ladematte in diesem Jahr auf den Markt bringen zu können. Bei der Vorstellung der aktuellen iPhone-Generation wurde Airpower mit keiner Silbe erwähnt und daher ist unklar, ob das Produkt noch auf den Markt kommt. Apple macht dazu keine Angaben. Erst vor ein paar Tagen wurden fast alle Hinweise auf Airpower von der Apple-Webseite entfernt.

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