Airport und Time Capsule: Apple schließt Lücken in seiner AC-Router-Generation

Für seine modernen, aber längst eingestellten AC-Router hat Apple ein wichtiges Sicherheitsupdate fertiggestellt. Gerade Besitzer einer Time Capsule sollten es bald einspielen, da Angreifer an ihre Daten herankommen könnten.

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Apple-Logo an einem Apple Store
Apple-Logo an einem Apple Store (Bild: JOSH EDELSON/AFP/Getty Images)

Apple hat das Update 7.9.1 für einige seiner Router veröffentlicht. Dieses beseitigt Sicherheitsprobleme in den Router-Typen Airport Time Capsule 802.11ac und Airport Extreme 802.11ac. Das Update gibt es also nur für die letzten Serien von Apple, aber nicht für die n-Serie der Router. Es bleibt unklar, ob diese Sicherheitslücken auch die älteren Router betreffen.

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Laut den Sicherheitshinweisen werden insgesamt acht Sicherheitslücken beseitigt. Einige davon sind recht gefährlich. Ein Angreifer könnte aus der Ferne die Router angreifen und etwa über die WAN-Schnittstelle übernehmen und Code ausführen. Es werden aber auch Angriffe innerhalb des Netzwerkes gelistet. Wer seinen Router auf den Fabrikzustand zurücksetzt, muss zudem damit rechnen, dass einzelne Daten weiter im Speicher des Routers bleiben.

Da Apples Router des Typs Time Capsule auch NAS-Speicher sind, dürften Angreifer bei einer erfolgreichen Attacke vermutlich auch auf Backup-Daten der Anwender zugreifen können. Anwender sollten den Patch also mit Priorität einspielen.

Apples Router werden seit über einem Jahr nur noch als Reste verkauft. Das Unternehmen hat schon Jahre vorher kaum noch Aktivitäten im Router-Geschäftsfeld gezeigt. Die Geräte waren zwar teuer, aber einfach einzurichten. Zudem gab es immer wieder Sicherheitspatches, wie auch die neue Version 7.9.1 zeigt. Einen so langen Support finden Endanwender nur sehr selten bei Routern, die über den Handel verkauft werden. Selbst Netzbetreiberware (CPE) wird manchmal früher supportseitig aufgegeben.

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