Abo
  • Services:

Airport mit 802.11n und neuere: Apple sichert seine WLAN-Router gegen Krack-Angriff ab

Neue Geräte für die anscheinend aufgegebene Netzwerksparte von Apple kommen nicht mehr auf den Markt, doch Sicherheitsupdates werden weiter angeboten. Für einige Geräte gibt es nach über zehn Jahren noch ein Update gegen die Krack-Angriffe. Derartig langer Support für Sicherheit ist selbst bei Firmen-APs nicht die Regel.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Krack-Angriff wird auch auf den alten Base Stations verhindert.
Der Krack-Angriff wird auch auf den alten Base Stations verhindert. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple hat die Firmware 7.7.9 und 7.6.9 im Support-Bereich freigegeben. Damit schützt das Unternehmen seine WLAN-Router vor dem Krack-Angriff. Die Version 7.7.9 sichert die neuere Airport Extreme und Time Capsule mit 802.11ac ab. Die Version 7.6.9 ist dabei eine Besonderheit, denn damit patcht Apple sogar noch die alten, flachen 802.11n-Modelle. Einige dieser Access Points sind bereits über zehn Jahre alt.

Stellenmarkt
  1. IT-Choice Software AG, Karlsruhe
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Der Patch wird also äußerst vorbildlich verteilt, auch wenn er etwas später kommt. Allerdings bestand ohnehin kein Grund zur Panik. Der lange Support ist auch deswegen überraschend, da die Sparte eigentlich als aufgegeben eingestuft wird, auch wenn die veralteten Produkte noch weiter verkauft werden. Zudem ist die Airport-App die einzige uns bekannte noch aktuelle Apple-App ohne iPhone-X-Anpassung.

Gepatcht wurde aber nicht nur die Krack-Lücke, die Apple mit drei CVE-Nummern referenziert. Auf den neueren ac-Systemen wurde ein Fehler entdeckt, der das Ausführen von Code auf dem WLAN-Chip erlaubt, wenn der Angreifer sich in der Nähe des WLANs befindet. Auch dieser wurde beseitigt. Die alten Router sind davon nicht betroffen.

Die Versionen 7.6.9 sowie 7.7.9 werden üblicherweise über die iOS-App eingespielt. Der verlinkte Support-Artikel für weitergehende Hilfe existiert noch nicht. Das Mac-Tool Airport Utility 6.3.1 lässt sich auf neueren Macs nicht mehr installieren und wurde aufgegeben. Wer das Update installieren will, braucht derzeit zwingend ein iOS-Gerät, einen älteren Mac oder Windows, denn dort funktioniert das Werkzeug noch.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

nightmar17 15. Dez 2017

Ich glaube für unseren einsatzzweck etwas heftig. In der Produktion haben wir etwa 10...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /