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Airpods Pro im Test: Apple setzt neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln

Die Hardware der Airpods Pro von Apple ist rundum gelungen. Die Bluetooth-Hörstöpsel begeistern uns, auch weil sie zeigen, was so vielen Konkurrenzgeräten fehlt. Es ist aber schade, dass Apple auch weiterhin Kunden teilweise ausschließt.

Ein Test von veröffentlicht am
Apples Airpods Pro im Test
Apples Airpods Pro im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit den Airpods Pro betritt Apple erstmals den Markt für ANC-Kopfhörer - und der Einstand in den Markt von Geräten mit aktiver Geräuschunterdrückung darf als gelungen bezeichnet werden. Außerdem führt Apple mit dem aktuellen Modell neue Technik sowie neue Ansätze bei True Wireless In-Ears ein, die für diese Geräteklasse eigentlich selbstverständlich sein sollten.

Inhalt:
  1. Airpods Pro im Test: Apple setzt neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln
  2. Gute ANC-Leistung und vorzüglicher Transparenzbetrieb
  3. Airpods Pro haben einen tollen Klang
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Das Pro-Modell hat nicht mehr viel mit den normalen Airpods zu tun. Zwar sind beide Modelle komplett drahtlos und haben das Design mit dem aus dem Ohr hängenden Stift, aber Apple hat so viele technische Aspekte mit den Airpods Pro verändert, dass es ein komplett anderes Produkt ist. Das fängt bei der ANC-Unterstützung an und geht über das Einstöpseln ins Ohr bis hin zur Bedienung.

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Im Unterschied zu fast allen anderen Bluetooth-Hörstöpseln auf dem Markt werden die normalen Airpods lediglich ins Ohr gehängt. Dabei sind diese so gut konstruiert, dass sie in viele Ohren passen. Für den sportlichen Einsatz sind sie allerdings kaum geeignet, weil sie bei abrupten Kopfbewegungen leicht herausfallen können. Außerdem führt die Hängeposition im Ohr dazu, dass deutlich mehr Außengeräusche ins Ohr gelangen als bei anderen Bluetooth-Hörstöpseln. Das alles ändert sich mit den Airpods Pro - ohne dass sich dabei Nachteile ergeben.

Apple legt den Airpods Pro drei unterschiedlich große Silikonaufsätze bei, um eine gute passive Abdichtung gegen Außengeräusche zu erreichen. Der auf den Stöpseln befindliche Aufsatz lässt sich allerdings nur mit sehr viel Kraftaufwand lösen und wir haben Sorge, diesen dabei zu zerstören. Das Aufstecken der Aufsätze ist dann auch mit etwas Fummelarbeit verbunden.

Aber die Aufsätze sitzen umgekehrt sehr fest und sorgen für einen sehr sicheren und schmerzfreien Halt. Es gibt kein unangenehmes Drücken, wir vergessen bald, dass wir etwas im Ohr haben. Selbst bei starken Kopfbewegungen wie etwa beim Sport bleiben die Airpods Pro sicher im Ohr.

  • Airpods Pro im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro, rechts die Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro, rechts die Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro im Ladeetui, rechts die Airpods der zweiten Generation im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro, rechts die Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Airpods Pro mit Ladeetui und weiteren Silikonaufsätzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Ladeetui der Airpods Pro, rechts das Ladeetui der Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir können die Airpods Pro auch unter einer Mütze tragen, hier raschelt und schabt nichts. Das ist bei sehr vielen Hörstöpseln anderer Hersteller ein großes Problem, der Musikgenuss wird entsprechend getrübt, weil bei jeder Kopfbewegung störende Geräusche zu hören sind. Außerdem kommt es durch das Mützetragen bei vielen Konkurrenzprodukten dazu, dass diese schmerzhaft ins Ohr gepresst werden. Auch in dieser Disziplin gibt es mit den Airpods Pro keinerlei Probleme - der Tragekomfort ist mit und ohne Mütze identisch.

Belüftungssystem funktioniert vorbildlich

Bei sehr vielen Bluetooth-Hörstöpseln und auch bei Ohrhörern mit üblichen Kunststoffaufsätzen gibt es immer wieder Probleme mit Schritthall. Wenn die Aufsätze zu stark abdichten, erzeugt das einen entsprechend starken Druck im Ohr, der dann wiederum zu Schritthall führt: Wir hören jeden einzelnen Schritt beim Laufen als dumpfes Auftreten im Ohr - das ist unangenehm und mindert den Musikgenuss.

Diese Probleme gibt es mit den Airpods Pro bei allen drei Aufsatzgrößen nicht - wir hören beim Laufen nie diesen Schritthall. Damit das erreicht wird, hat Apple ein spezielles, automatisch arbeitendes Belüftungssystem in die Airpods Pro integriert. Damit wird Schritthall wirksam unterbunden. Alle Hersteller von Ohrhörern sollten sich daran ein Beispiel nehmen und solch ein Belüftungssystem in ihre Produkte integrieren.

Beim Koppeln mit einem Smartphone verhält sich dieses Airpods-Modell ebenfalls anders, wenn ein Apple-Gerät verwendet wird. Dann genügt es, dieses im geöffneten Ladeetui neben ein iPhone zu halten, dann erscheint auf dem Smartphone ein Pop-up zur Einrichtung. Bei Android-Geräten reicht das nicht. Der Nutzer muss den Deckel öffnen und die auf der Rückseite befindliche Pairing-Taste am Etui betätigen.

Die Airpods Pro versprechen zudem eine wirksame aktive Geräuschunterdrückung - wir haben getestet, wie gut sie in der Praxis ist und auch auf die Umsetzung des Transparenzmodus waren wir gespannt.

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Gute ANC-Leistung und vorzüglicher Transparenzbetrieb 
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ricoho 04. Nov 2019 / Themenstart

Der geringe Trittschall liegt nicht an der kleinen Entlüftungsöffnung, sondern er wird...

Xergon 04. Nov 2019 / Themenstart

------------------------------------------------------------------------------- es geht...

niels_on 04. Nov 2019 / Themenstart

Hast du die Apple Kopfhörer mit verschiedenen Aufsätzen getestet? Das mit dem ins Ohr...

niels_on 04. Nov 2019 / Themenstart

Binaurale Aufnahme mit kallibrierten Mikrofonen von den AirPods, angehört über ein Paar...

budweiser 04. Nov 2019 / Themenstart

Welches iOS13 und Catalina Dessaster? Und was überhaupt ist ein "Dessaster"?

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