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Airpods Pro haben einen tollen Klang

Bei all dem liefern die Airpods Pro ein gutes Klangbild. Bereits bei den normalen Airpods hat uns wiederholt der intensive Bass gefallen, der nicht zu aufdringlich ist, aber für ein abgerundetes Klangbild sorgt. Das verbessert sich mit den Airpods Pro nochmals. Der Bass ist noch etwas intensiver, ohne aber die übrigen Bereiche zu erdrücken. Der Höhen- und Mittenbereich sind gut herausgearbeitet, Details sind sehr gut wahrnehmbar.

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Bei aktiviertem ANC liefern die Airpods Pro einen etwas besseren Klang als ohne. Das liegt daran, dass im ANC-Modus Klanganpassungen an die Ohren des Trägers vorgenommen werden. Im direkten Vergleich gefällt uns der Klang im ANC-Betrieb besser, als wenn dieser deaktiviert ist, aber die Unterschiede fallen moderat aus. Einen manuell änderbaren Equalizer gibt es nicht. Auch ohne ANC spielen die Airpods Pro mit sehr gutem Klang für diese Geräteklasse.

Andere Steuerung als bei den normalen Airpods

Im Vergleich zu den normalen Airpods gibt es bei der Bedienung erhebliche Unterschiede. Die Airpods Pro werden nicht mehr durch eine Berührung gesteuert und das Bedienungselement ist von der Außenseite in den Stiel gewandert. Im Stiel gibt es einen fühlbaren Bereich, über den die Stöpsel mittels eines Drucksensors gesteuert werden. Einfaches Berühren genügt nicht, wir müssen diesen Bereich fest drücken.

Wenn die Stöpsel einen Befehl erkannt haben, hört man zur Bestätigung ein leichtes Klacken. Wir fanden es anfangs gewöhnungsbedürftig, keinen fühlbaren Knopf zu haben und trotzdem fest drücken zu müssen. Aber nach einiger Zeit haben wir uns daran gewöhnt. Diese Art der Steuerung gefällt uns deutlich besser als die Sensorbedienung der Airpods, zumal es dort pro Seite nur einen Befehl gibt - das ist dürftig.

Mit einem einfachen Druck wird ein Anruf angenommen, Musik unterbrochen oder fortgesetzt. Ein Doppeltippen springt ein Lied vor, mit einem dreifachen Tippen geht es ein Musikstück zurück. Drücken wir den Drucksensor etwa länger, können wir standardmäßig zwischen ANC-Betrieb und Transparenzmodus umschalten.

Bei der Konkurrenz ist es üblich, die gerade aktiven Betriebsmodi bei der Umschaltung anzusagen - so einen Komfort gibt es bei den Airpods Pro leider nicht. Eine Hilfe soll es sein, dass jeder Modus mit einem anderen Ton bestätigt wird. Falls der Nutzer sich also merkt, mit welcher Tonfolge welcher Modus bestätigt wird, gibt es eine Rückmeldung. Das erfordert vom Nutzer aber eine erhebliche Eingewöhnung.

  • Airpods Pro im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro, rechts die Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro, rechts die Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro im Ladeetui, rechts die Airpods der zweiten Generation im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links die Airpods Pro, rechts die Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Airpods Pro mit Ladeetui und weiteren Silikonaufsätzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das Ladeetui der Airpods Pro, rechts das Ladeetui der Airpods der zweiten Generation (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Airpods Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Airpods Pro im Ladeetui (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bedauerlicherweise bieten auch die Airpods keine Möglichkeit, mittels Taste die Lautstärke zu verändern, wir müssen erst zum Smartphone greifen, um die Musik lauter oder leiser zu machen. Wir könnten die Lautstärke zwar mit einem Sprachbefehl verändern - gerade in der Öffentlichkeit verzichten wir gerne darauf und in ansonsten ruhigen Umgebungen ist das für andere erst recht störend.

Umbelegung des Drucksensors mit Einschränkungen

Bei Bedarf können Besitzer anderer Apple-Geräte den Knopf so belegen, dass als dritte Option ANC ausgeschaltet wird. Zudem ist es möglich, nur zwischen zwei Modi zu wechseln, also etwa zwischen Transparenz- und Normalbetrieb. Die Einstellungen dafür wirken sich immer auf beide Stöpselseiten aus. Es ist nicht möglich, etwa auf der linken Seite den Transparenzmodus zu aktivieren und auf der rechten Seite ANC.

Es ist hingegen möglich, eine der beiden Stöpselseiten zum Aufruf von Siri zu nutzen. Wie bei den Airpods der zweiten Generation reagieren die Airpods Pro auf Hey Siri, der digitale Assistent kann also auf Zuruf aktiviert werden. Eine Deaktivierung der Funktion gibt es nicht. Siri kann nur auf dem iPhone komplett deaktiviert werden. Das Abschalten ist problemlos möglich, aber jedes erneute Aktivieren ruft den Einrichtungsassistenten auf und wir müssen immer erst mehrere Phrasen vorlesen, bis Siri wieder aktiv ist - das nervt. Apple bietet leider auch keine anderen Belegungen des Drucksensors, das ist sehr schade. Es wäre durchaus praktisch, wenn wir so die Lautstärke steuern könnten - dafür würden wir gerne auf das Springen in Musikstücken verzichten.

Apple AirPods Pro

Die gleiche nervige Ohrerkennung wie bei den Airpods

Die an sich praktische Ohrerkennung hat Apple bedauerlicherweise nicht nochmals verbessert. Die Ohrerkennung pausiert die Musik, sobald einer oder beide Stöpsel aus dem Ohr genommen werden. Wenn wir einen Stöpsel im Ohr lassen und den anderen wieder in das Ohr stecken, wird die Musikwiedergabe fortgesetzt.

Das gilt aber nur mit Einschränkungen, wenn wir beide Stöpsel rausnehmen. Diese müssen innerhalb von 15 Sekunden wieder im Ohr sein, damit die Musik automatisch fortgesetzt wird. Damit bleibt Apple weiter hinter der besser umgesetzten Ohrerkennung der Elite 65t von Jabra zurück.

Auch in einer anderen Disziplin bleiben die neuen Airpods weiterhin hinter der Jabra-Konkurrenz. Auch mit den Airpods Pro werden keine zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen unterstützt. Das Bluetooth-Verhalten ist sogar recht rabiat: Wenn die Apple-Stöpsel mit zwei Geräten gekoppelt sind, aktivieren die Airpods immer die zuletzt aktivierte Bluetooth-Verbindung. Sind also die Airpods Pro mit Smartphone eins verbunden und schalten wir Bluetooth an Smartphone zwei ein, wird die Bluetooth-Verbindung zu Smartphone eins unterbrochen und eine zu Smartphone zwei aufgebaut.

Apple benachteiligt Android-Nutzer

Prinzipiell funktioniert auch dieses Airpods-Modell mit Android-Geräten - aber mit Einschränkungen. Denn Apple bietet keine eigene App für die Airpods Pro an, alle Einstellungen werden direkt in den Bluetooth-Einstellungen vorgenommen. Und diese Einstellungen gibt es nur auf Apple-Geräten. Somit ist die Ohrerkennung auf Android-Geräten funktionslos und wir können den Drucksensor nicht umbelegen. Zudem können Android-Nutzer keine Firmware-Updates einspielen.

Es ist also mit einem gewissen Risiko verbunden, die Airpods Pro anzuschaffen, wenn kein Apple-Gerät vorhanden ist, mit dem sich bei Bedarf die Stöpsel aktualisieren lassen. Erfreulicherweise kann der Google Assistant wie auch Siri einfach auf Zuruf verwendet werden. Sagen wir "Hey Google", "Okay Google" oder die weniger verbreiteten Phrasen "Hey Buubuu" respektive "Okay Buubuu" in die Airpods Pro, stehen alle Funktionen des Google Assistant bereit.

Zudem kann auf einem iPhone die App "Wo ist" verwendet werden, um die Airpods zu lokalisieren und bei Bedarf einen Signalton abzuspielen, wenn sich die Stöpsel in Reichweite des Geräts befinden. Bei der Lokalisierung wird die letzte bekannte Position auf einer Karte angezeigt. Auch diese Komfortfunktion bietet Apple Android-Kunden nicht an.

Gute Akkulaufzeit und kompaktes Ladeetui

Das Ladeetui der Airpods Pro ist etwas größer geworden als das der Airpods. Es wird jetzt im Querformat statt im Hochformat geöffnet. Es ist immer noch sehr gut hosentaschentauglich. Das Entnehmen und Ablegen der Stöpsel ist erneut gut gelöst, die Stöpsel werden mittels Magneten gehalten, um ein versehentliches Herausfallen wirksam zu verhindern. Das Ladeetui kann entweder auf einer Qi-Ladestation ober über den Lightning-Anschluss geladen werden.

Apple verspricht bei aktiviertem ANC eine Akkulaufzeit von 4,5 Stunden. Wir konnten sogar fünf Stunden lang Musik hören, bevor die Airpods Pro verstummt sind. Auch das neue Modell unterstützt wieder einen Schnelllademodus. Wenn die Stöpsel leer sind, genügen bereits fünf Minuten Ladezeit, um nochmals 1 Stunde und 15 Minuten Musik zu hören - die von Apple versprochenen 1,5 Stunden erreichen wir nicht ganz. Ist der Akku im Ladeetui aufgeladen, sollen knapp fünf Nachladungen möglich sein - das ist ein guter Wert für ein so kompaktes Ladeetui. Am Ende sollen bis zu 24 Stunden Gesamtakkulaufzeit möglich sein.

Wie auch bei den normalen Airpods bleibt Apple dabei, Anleitungen beizulegen, die mitunter schwer lesbar sind. Hellgraue, kleine Schrift auf weißem Papier hat einfach einen so geringen Kontrast, dass die Lesbarkeit unnötig erschwert wird. Es wäre wünschenswert, wenn Apple bei einer Anleitung darauf achten würde, dass sie gut lesbar ist.

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 Gute ANC-Leistung und vorzüglicher TransparenzbetriebVerfügbarkeit und Fazit 
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elknipso 19. Jan 2020

Natürlich kann er das nicht, weil es keine seriösen Studien dazu gibt die zu dem...

elknipso 19. Jan 2020

Also ich höre selbst bei den teuren Samsung Galaxy Buds Kopfhörern Trittschall deutlich...

ricoho 04. Nov 2019

Der geringe Trittschall liegt nicht an der kleinen Entlüftungsöffnung, sondern er wird...

Xergon 04. Nov 2019

------------------------------------------------------------------------------- es geht...

niels_on 04. Nov 2019

Hast du die Apple Kopfhörer mit verschiedenen Aufsätzen getestet? Das mit dem ins Ohr...


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