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Airpods Pro: Apple bringt Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC-Funktion

Apple erweitert das Sortiment an Bluetooth-Hörstöpseln. Neben dem klassischen Modell gibt es die Airpods Pro mit aktiver Geräuschunterdrückung. Damit sollen die True Wireless In-Ears lästige Umgebungsgeräusche vermindern können.

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Airpods Pro mit aktiver Geräuschunterdrückung
Airpods Pro mit aktiver Geräuschunterdrückung (Bild: Apple)

Die Airpods 2 erhalten Gesellschaft. Immer wieder war in den vergangenen Monaten davon die Rede, dass Apple an einem Airpods-Modell mit Geräuschunterdrückung arbeitet, nun wurden die Airpods Pro offiziell vorgestellt. Die True Wireless In-Ears haben wie die normalen Airpods wieder den typischen Stiel, der aber diesmal deutlich kürzer ausfällt. Zudem gibt es Silikonaufsätze, die für einen sichereren Halt der Airpods sorgen sollen und außerdem bei der Geräuschunterdrückung helfen.

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Auch die neuen Airpods gehören zur Kategorie der drahtlosen Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears. Das bedeutet, dass sie keinerlei Kabel haben. Zur Aufbewahrung und zum ständigen Laden werden die Stöpsel in einem Ladeetui abgelegt. Nur darüber lassen sich die Stöpsel laden.

Die spezielle Bauform der Airpods passt zwar in vielen Ohren gut, aber aufgrund der rutschigen Kunststoffoberfläche fallen sie leichter aus den Ohren als Bluetooth-Hörstöpsel anderer Hersteller, die auf entsprechende Aufsätze setzen. Außerdem werden bei Apples Bauform Außengeräusche sehr stark wahrgenommen. Hier sorgen Aufsätze bereits für eine bessere Isolierung gegen Außengeräusche.

ANC reduziert Außengeräusche

Mittels Active Noise Cancellation (ANC) will Apple aber auch aktiv gegen störende Außengeräusche vorgehen. Bisher ist ANC-Technik in Bluetooth-Hörstöpseln noch wenig verbreitet. Für die ANC-Funktion setzt Apple auf zwei Mikrofone. Eines davon ist nach außen gerichtet und erfasst die Außengeräusche, während das andere nach innen gerichtet ist, um Restrauschen zu erkennen und zu minimieren. Beide Systeme erzeugen einen Gegenschall, um störende Umgebungsgeräusche zu vermindern.

Apple machte keine Angaben dazu, ob bestimmte Technik verwendet wird, damit Windgeräusche den Musikgenuss nicht trüben. Denn ANC-Kopfhörer reagieren auf Windgeräusche empfindlich, weil die Außenmikrofone solche Geräusche erst einmal ungefiltert auffangen. Mittels Software will Apple den Klang individuell an das jeweilige Ohr anpassen und verspricht eine besonders gute Klangqualität.

Mit guten ANC-Kopfhörern wie dem WH-1000XM3 von Sony oder den Noise Cancelling Headphones 700 von Bose können Umgebungsgeräusche so weit reduziert werden, dass die Kopfhörer auch zur Erzeugung von Stille etwa in Großraumbüros verwendet werden können.

Wie auch andere ANC-Kopfhörer bieten die Airpods Pro einen Transparenzmodus, der oft als Hear-Through-Betrieb bezeichnet wird. Dabei werden die Umgebungsgeräusche über die Mikrofone eingespielt, um etwa bei aktiviertem ANC auch mal Bahnansagen oder Ähnliches hören zu können. Bei vielen ANC-Kopfhörern klingt dieser Transparenzmodus sehr unnatürlich. Es wäre wünschenswert, wenn Apple es so gut hinbekommt wie Bose und Jabra bei ihren ANC-Kopfhörern. Das Umschalten des Transparenzmodus soll am Hörstöpsel möglich sein.

Airpods Pro mit speziellem Belüftungssystem

Apple verspricht für die Airpods Pro zudem ein spezielles Belüftungssystem zum Druckausgleich, mit dem ein Unwohlsein verhindert werden soll, das bei Bluetooth-Hörstöpseln anderer Hersteller auftreten kann. Die Airpods Pro erfüllen die Schutzklasse IPX 4 und sind damit vor Spritzwasser geschützt. Wie auch bei den anderen Airpods hat auch das neue Modell offenbar keine Möglichkeit, die Lautstärke am Hörstöpsel zu verändern - das muss immer am Gerät selbst vorgenommen werden. Die neuen Airpods können Siri auf Zuruf verwenden, ohne einen Knopf an den Hörstöpseln drücken zu müssen.

  • Airpods Pro (Bild: Apple)
  • Airpods Pro (Bild: Apple)
  • Airpods Pro (Bild: Apple)
  • Airpods Pro (Bild: Apple)
  • Airpods Pro (Bild: Apple)
  • Airpods Pro (Bild: Apple)
Airpods Pro (Bild: Apple)

Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, welchen Bluetooth-Standard die neuen Airpods nutzen. Offenbar erlaubt auch das Pro-Modell keine zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen. Apple gibt für die neuen Geräte eine Akkulaufzeit von 4,5 Stunden an. Wer auf die ANC-Funktion verzichtet, kann die Laufzeit auf fünf Stunden erhöhen. Mit dem Ladeetui sollen sich die Airpods Pro fast fünf Mal aufladen lassen.

Airpods Pro unterstützen nur Apple-Geräte

Wie auch die normalen Airpods nennt Apple auch für die Airpods Pro offiziell nur eine Unterstützung von Apple-Geräten. Andere Betriebssysteme werden nicht unterstützt. Die Airpods Pro arbeiten aber mit Bluetooth und können somit auch etwa mit Android-Geräten verwendet werden. Allerdings bietet Apple keine App für die Android-Plattform, so dass sich die Airpods nicht konfigurieren lassen. Auch für die Einspielung neuer Firmware-Updates wird ein Apple-Gerät benötigt.

Apple bringt die Airpods Pro am 30. Oktober 2019 zum Preis von 280 Euro auf den Markt. Im Unterschied zum Basismodell gibt es die Pro-Variante immer gleich mit einem Ladeetui, das sich auch drahtlos aufladen lässt. Zudem liegen Silikon-Aufsätze in drei Größen bei. Die normalen Airpods 2 werden weiterhin für 180 Euro verkauft. 230 Euro werden fällig, wenn sich der Kunde für die Airpods 2 mit einem drahtlosen Ladeetui entscheidet.

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Tremolino 29. Okt 2019

Klar doch! 50 Mio. iPhones mit den Kopfhörern - jedes Quartal! Die sind so designt, dass...

ManuPhennic 29. Okt 2019

Das dürfen sie vertraglich erst bei der full review nächste Woche

solaris1974 29. Okt 2019

...und Du fährst jeden Tag 1200km zu Arbeit mit 220km/h im Diesel-Passat bei 4,7l/100km.

Ebola 29. Okt 2019

Ja, wenn beide Hörer zwar nicht mit deinem Telefon aber miteinander verbunden sind.


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