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Airpods Pro 2: Das neue Ladeetui mit USB-C gibt es nicht einzeln

Als Apple vor vier Jahren die ersten Airpods mit Unterstützung für drahtloses Laden auf den Markt gebracht hat, gab es das verbesserte Ladeetui auch einzeln.
/ Ingo Pakalski
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Das USB-C-Ladeetui der 2023er Airpods Pro 2 gibt es nicht einzeln. (Bild: Apple)
Das USB-C-Ladeetui der 2023er Airpods Pro 2 gibt es nicht einzeln. Bild: Apple

Für Besitzer der Airpods Pro 2 der ersten Generation ist Apple wenig kundenfreundlich und nicht nachhaltig: Wer die bisherigen Airpods Pro 2 besitzt und beim Ladeetui auf den Industriestandard USB-C wechseln möchte, muss ganz neue Bluetooth-Hörstöpsel kaufen. Denn Apple bietet das Ladeetui für die neuen Airpods Pro 2 nicht einzeln an.

Als die normalen Airpods der zweiten Generation (g+) vor vier Jahren erstmals mit der Funktion kabelloses Laden auf den Markt kamen, konnten Besitzer der Airpods der ersten Generation das neue Ladeetui einzeln kaufen . Dieses Ladeetui ist noch immer einzeln(öffnet im neuen Fenster) erhältlich - und kostet seit vier Jahren 90 Euro. Damit konnte die Funktion kabelloses Laden nachgerüstet werden, ohne neue Hörstöpsel kaufen zu müssen.

Es gibt von Apple keine Informationen dazu, warum das Ladeetui der überarbeiteten Airpods Pro 2 nicht auch einzeln angeboten wird. Die Airpods Pro von 2023 sind die ersten Hörstöpsel aus dem Apple-Sortiment, die am Ladeetui einen Ladeanschluss nach dem Industriestandard USB-C besitzen. Alle übrigen im Sortiment befindlichen Airpods-Produkte setzen weiterhin beim Aufladen auf Apples proprietären Lightning-Anschluss.

Neue Funktionen der überarbeiteten Airpods Pro 2

Abgesehen vom Wechsel der Ladebuchse gibt es eine weitere Veränderung: Das neue Etui erfüllt den Schutzstandard IP54 - beim Vorgängermodell gibt es nur IPX4. Das neue Modell ist also zusätzlich gegen Eindringen von Staub geschützt.

Auch die überarbeiteten Airpods Pro 2 selbst erfüllen nun IP54 statt nur IPX4 wie beim Vorgängermodell. Zudem sind die 2023er-Airpods-Pro-2 das erste Kopfhörer-Produkt von Apple, das Lossless Audio bieten soll. Damit soll die Musikübertragung mittels Bluetooth besser als über den Bluetooth-Codec AAC sein. Apple gibt an, dass die Musik in 20 Bit bei 48 kHz übertragen wird und eine starke Verringerung der Audiolatenz bieten soll. Die Lossless-Audio-Funktion wird es allerdings ausschließlich mit Apples kommendem Vision Pro geben.

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Die 2023er-Version der Airpods Pro 2 mit USB-C-Ladeetui(öffnet im neuen Fenster) kommt für 280 Euro auf den Markt und kann bereits vorbestellt werden. Der Verkaufsstart im Handel ist für den 22. September 2023 geplant. Das Vorgängermodell Airpods Pro 2 aus dem Jahr 2022 mit einem Ladeetui mit Lightning-Anschluss wird über Apples Onlinestore nicht länger angeboten. Wer bisher noch kein Abo von Apple Music gebucht hat, kann das Abo für sechs Monate kostenlos erhalten(öffnet im neuen Fenster) .

Die kommenden Airpods Pro 2 sollen alle Neuerungen bieten, die mit einem Firmware-Update für ältere Airpods-Modelle geplant sind: So sollen bisherige Airpods-Produkte ab dem 18. September 2023 endlich eine Mikrofonsteuerung bekommen. Die meisten weiteren Neuerungen sind den bisherigen Airpods Pro 2 und den 2023er-Modellen vorbehalten: Dazu gehören adaptives Audio, personalisierte Lautstärke und Konversationserkennung . Diese Neuerungen hatte Apple bereits im Sommer 2023 vorgestellt.


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