Airgig: AT&T testet 1 GBit/s an Überlandleitungen

Der Netzbetreiber AT&T erprobt sein Airgig an Überlandleitungen in den USA und im Ausland. Ziel ist, mit Richtfunk hohe Datenübertragungsraten zu erreichen, ohne neue Glasfaserkabel verlegen zu müssen. Die Sendertechnik sei günstig herzustellen.

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Airgig auf dem Mast von AT&T
Airgig auf dem Mast von AT&T (Bild: AT&T/ Screenshoot Golem.de)

AT&T testet seine Airgig-Technologie an Überlandleitungen in zwei Regionen. Das gab das Unternehmen am 13. Dezember 2017 bekannt. Der erste Versuch begann im Herbst bei einem Stromanbieter außerhalb der USA, der zweite wurde kürzlich in Georgia mit Georgia Power gestartet.

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Airgig habe das Potenzial, um eines Tages Datenübertragungsraten von reichlich über 1 GBit/s mit Millimeterwellen (mmWave) entlang von Überlandleitungen zu übertragen.

"Georgia Power nutzt kontinuierlich Technologieforschung und arbeitet mit Unternehmen wie AT&T zusammen, um neue Produkte und Dienstleistungen einzuführen, die den sich ändernden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden", sagte Georgia-Power-Chef Paul Bowers. "Der Ausbau des Zugangs zum Hochgeschwindigkeits-Internet ist eine wichtige Initiative, die allen unseren Kunden einen Mehrwert bietet und uns dabei hilft, wettbewerbsfähig zu bleiben."

AT&T: Airgig schnell und billig zu bauen

Airgig könne in wenigen Minuten installiert werden, indem die Technik auf die Überlandleitungen gesteckt wird. "Eine Zeitplanung für einen kommerziellen Einsatz gibt es noch nicht", sagte Bill Leahy, President von AT&T Georgia. Die Technik dafür sei kostengünstig herzustellen.

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Die Airgig-Technologie verkörpere mehr als ein Jahrzehnt Forschung der AT&T Labs und mehr als 300 Patente und Patentanmeldungen.

AT&T ist einer der führenden Telekommunikationskonzerne der USA mit Hauptsitz in Dallas im Bundestaat Texas. Das Unternehmen ist der zweitgrößte Mobilfunkbetreiber und der größte Festnetzbetreiber des Landes. Der Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DirecTV gehört zu AT&T.

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