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Die Zukunft der Fliegerei entwickelt Airbus nun zusammen mit Siemens.
Die Zukunft der Fliegerei entwickelt Airbus nun zusammen mit Siemens. (Bild: Airbus)

Airbus und Siemens: Erstes Linienflugzeug könnte 2030 teilelektrisch fliegen

Die Zukunft der Fliegerei entwickelt Airbus nun zusammen mit Siemens.
Die Zukunft der Fliegerei entwickelt Airbus nun zusammen mit Siemens. (Bild: Airbus)

Airbus will mit Siemens zusammen an der ersten Generation der elektrisch betriebenen Linienflugzeuge arbeiten. Damit verstärkt der Flugzeughersteller, der schon seit einiger Zeit Kleinflugzeuge elektrisch fliegen lässt, sein Engagement.

Airbus und Siemens wollen gemeinsam an einem Strategiewechsel in der Luftfahrt arbeiten. Bis zum Jahr 2030 soll es möglich werden, ein Linienflugzeug mit weniger als 100 Sitzen mit einem elektrischen Antrieb auszustatten. Dazu haben beide Konzerne ein Team von 200 Mitarbeitern zusammengestellt, die zunächst den hybridelektrischen und später auch den reinen elektrischen Flugbetrieb realisieren, mit dem dann der Flug in der Atmosphäre komplett ohne Schadstoffausstoß möglich wäre. Bis 2030 soll aber nur der hybridelektrische Antrieb ermöglicht werden. Helfen sollen dabei auch kleinere Partner, sprich Startups, die finanziell unterstützt werden.

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Die zu entwickelnden Antriebssysteme sollen zwischen wenigen 100 Kilowatt bis hin zu mehreren 10 Megawatt Leistung erbringen. Das soll bis zur Mittelstrecke reichen.

Eine Chance für einen Markteinstieg

Für Airbus ist der 100-Sitzer ein neues Feld, sieht man vom wenig erfolgreichen Airbus A318 ab. Dieses Flugzeug kommt mit etwa 130 Sitzen den kleineren Linienjets recht nah und eignet sich zudem für eine Atlantiküberquerung (LCY/JFK) im Linienbetrieb. Den Markt für Regionalflieger bedient der Hersteller gar nicht.

Hauptkonkurrent Boeing hat die Produktion der B717 schon vor Jahren eingestellt. Im Markt der Regionalflugzeuge mit Düsentriebwerken sind vor allem Embraer und Bombardier erfolgreich. Zudem arbeitet Mitsubishi mit dem MRJ90 an Japans erstem Regionaljet. Auch in Russland und China gibt es Entwicklungen mit dem Sukhoi Superjet und dem Comac ARJ. Für Airbus ergibt sich so die Möglichkeit, ein Flugzeugdesign zu entwickeln, das sich von der teils noch nicht fertigen Konkurrenz erheblich unterscheidet.

Dass Airbus die Entwicklung der Elektrofliegerei forcieren möchte, ist lange bekannt. Mit dem E-Fan 2.0 soll es ab 2017 bereits ein rein elektrisches Zweisitzer-Kleinflugzeug geben, dessen Prototyp auf der Ila 2014 seine Runden drehte. Später soll die Version 4.0 folgen mit Platz für vier Personen. Parallel soll auch an Flugzeugen mit bis zu 20 Sitzplätzen gearbeitet werden. Der für Airbus ungewöhnliche Bau von Kleinflugzeugen gehört zur Airbus-E-Concept-Strategie.

Einen Überblick über andere Elektroflugzeug-Projekte bietet der Artikel Elektromobilität geht auch in der Luft.


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DerVorhangZuUnd... 10. Apr 2016

Ich wäre da etwas vorsichtig. Bei diesen "US-Unternehmen hat nach eigenen Angaben...

Berner Rösti 09. Apr 2016

Aber auch nur deshalb, weil die Akkus ständig induktiv nachgeladen werden können. Das...

DerVorhangZuUnd... 09. Apr 2016

Jaja... Wieder die alte Milchmädchenrechnung. Nur dummerweise fährt keiner jedes Jahr...

Tigerf 09. Apr 2016

wird es viel zu lange dauern, viel zu teuer und geht am Ziel vorbei. Bei Airbus habe ich...

Mixermachine 08. Apr 2016

Jo in der Start/Steigphase ist ein Flugzeug ziemlich ineffizient Das drückt die Bilanz...



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