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Airbus A350 XWB: Kurzer Ila-Auftritt der Maschine Nummer 4

Ila 2014
Nur ganz kurz war der A350 XWB auf der Ila zu sehen, bevor er für Testflüge wieder ausgeflogen wurde. Immerhin nutzte Airbus den Abflug für eine schnelle Demonstration seines Langstreckenfliegers auf dem unfertigen Flughafen Berlin-Brandenburg. Wir haben fotografiert.
/ Andreas Sebayang
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Airbus demonstriert sein neues Langstreckenflugzeug für eine kurze Zeit in Berlin. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Airbus demonstriert sein neues Langstreckenflugzeug für eine kurze Zeit in Berlin. Bild: Andreas Sebayang/Golem.de

Airbus hat auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Ila 2014, wenn auch nur kurz, seinen Airbus A350 XWB gezeigt. Das Langstreckenflugzeug wurde nahe Berlin für die Eröffnung mediengerecht bereitgestellt. Die Bundeskanzlerin Merkel nutzte die neue Maschine als Kulisse für die offizielle Eröffnung. Gezeigt wurde die Variante 900, die bereits voll bestuhlt ist. Es gibt derzeit nur vier Flugzeuge dieses Typs, die alle noch für Testflüge genutzt werden. Dementsprechend war der Airbus A350 auch nur am ersten Tag der Messe zu sehen.

Airbus A350 XWB auf der Ila 2014 – Bericht
Airbus A350 XWB auf der Ila 2014 – Bericht (00:54)

Die Öffentlichkeit wird laut Airbus das neue Flugzeug nicht an den Publikumstagen vom 23. bis zum 25. Mai 2014 ansehen können. Der Airbus A350 wurde für Testflüge wieder ausgeflogen. Wir konnten uns die Maschine zwar aus der Nähe ansehen, allerdings war eine Führung durch das Flugzeug nicht möglich.

Immerhin wurde der Abflug des Airbus A350 XWB noch für eine kurze Demonstration genutzt, die zeigte, dass das Flugzeug recht leise ist. Der neue Airbus soll besonders effizient Passagiere durch die Luft transportieren. Dazu setzt Airbus wie auch Konkurrent Boeing mit der 787 verstärkt auf neue Werkstoffe. Als Großraumflugzeug kann der A350 XWB mit einer Kapazität von 314 Passagieren 7.750 nautische Meilen erreichen. Das reicht für alle Langstreckenflüge, die ohne Stopp ab Deutschland angeboten werden. Besonders lange Strecken bleiben trotz neuer Bauweise außer Reichweite: Die Strecke von Frankfurt am Main nach Auckland, Neuseeland, wäre mit 9.800 nautischen Meilen nicht erreichbar.

Nach derzeitigem Stand wird der Airbus A350 ein Erfolg. Bereits über 800 Bestellungen meldet Airbus auf seiner Webseite(öffnet im neuen Fenster) – deutlich mehr als für den A380, der sich allerdings nur für Verbindungen mit hohen Kapazitäten lohnt. Das Flugzeug ist neben Boeings 787, die auch als Dreamliner vermarktet wird und deren Spezialität die Langstrecke bei geringen Kapazitäten ist, das zweite neue Großraumflugzeug mit hoher Reichweite und neuen Werkstoffen. Voraussichtlich noch 2014 wird der Airbus A350 in der Variante 900 in den Passagierdienst gestellt, die je nach Konfiguration bis zu zehn Plätze nebeneinander mit zwei Wegen für Passagiere dazwischen ermöglicht. Erster Anbieter von A350-Flügen wird den aktuellen Plänen zufolge Qatar Airways. Der durchschnittliche Listenpreis für solch eine Maschine liegt bei rund 295 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) . Teurer ist in der Airbus-A-Familie nur noch der A380 mit über 400 Millionen US-Dollar pro Stück.


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